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Ziltoid

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05.01.2010, 18:29

Engländer, frühes 14. JH (Armeelisten)

soooo... nach meinem ersten probespiel mit cederien sollten es dann doch erstmal ritter werden. die hopliten kommen schon noch irgendwann, als ob ich widerstehen könnte :whistling:

ich habe mich für engländer des (frühen) 100jährigen krieges entschieden und eine liste für den kontinent und eine für die insel geschrieben. das soll mehrere fliegen klatschen, da ich hoffe, zwei vereinsmitglieder für das spiel begeistern zu können, die beide schon ein paar passende figuren haben. der eine ist schottland-fan und der andere spielt eh immer die franzosen. wie praktisch :thumbup:
außerdem gefallen mir die beiden armeen und die figuren, die corvus belli dafür anbietet (und ja, auch ich habe schon welche... na sowas!)

genug vorspiel, jetzt mal zur sache:



800 pts. Hundred Years' War English (Continental)

140....4x Troop Commander
256....2 BGs @ 8 English dismounted men-at-arms: Heavy Foot, Heavily Armoured, Superior, Drilled, Heavy Weapon
288....4 BGs @ 8 English longbowmen: Medium Foot, Protected, Average, Drilled, Longbow, Swordsmen
92......1 BG @ 4 Gascon mounted men-at-arms: Knights, Heavily Armoured, Superior, Undrilled, Lancers, Swordsmen
24......1 BG @ 6 Irish kerns: Light Foot, Unprotected, Average, Undrilled, Javelins, Light Spear

und

800 pts. Hundred Years' War English (Britain)

140....4x Troop Commander
256....2 BGs @ 8 English dismounted men-at-arms: Heavy Foot, Heavily Armoured, Superior, Drilled, Heavy Weapon
256....4 BGs @ 8 English longbowmen: Medium Foot, Protected, Average, Undrilled, Longbow, Swordsmen
96......2 BGs @ 8 Northern border spearmen: Heavy Foot, Protected, Average, Undrilled, Defensive Spearmen
28......1 BG @ 4 Northern border billmen: Heavy Foot, Protected, Average, Undrilled, Heavy Weapon
24......Fortified Camp





ich habe in beiden listen erstmal 4 generäle, weil ich sicher eine weile brauchen werde, um das mit dem manövrieren hinzubekommen und außerdem ging es von den punkten her so schön auf ^^
ich tendiere dazu, zunächst die zweite liste zu spielen. durch mehr undrilled BGs ist man etwas mehr gefordert und ich will es ja lernen. wenn es sein muss, dann eben auf die harte tour.

denkt ihr, das ist so sinnvoll? allgemein und im speziellen für einen anfänger...



das ganze lässt sich dann auch zu späteren armeen ausbauen (z.b. mal mit stakes) oder noch um kavallerie-elemente variieren. und eine rosenkriegliste steckt da auch schon größtenteils drin.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ziltoid« (05.01.2010, 19:48)


2

05.01.2010, 18:38

Sieht schön aus, insbesondere falls Dir bei den Testspielen auffallen sollte, lieber viele kleinere Battlegroups aufzubauen, kannst Du mit dem Material einfach die Rittereinheiten halbieren und die 8 Bögen zu 6er umbasteln.
Ich habe am Anfang auch gerne mit großen Einheiten gespielt und mich zur Zeit wieder für eine gewissen Mindestanzahl an Einheiten entschieden, die manchmal auch nur erreicht werden, wenn ich 4er BGs nehme.

Martin

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3

05.01.2010, 19:20

Grundlegend schließe ich mich ronin an.
Ich würde nur zu 6er Einheiten men-at-arms tendieren, 8er erscheinen mir zu massig und unbeweglich.
Bögen sind als 6er gut, das langt auch völlig.

Ob das befestigte lager sinnvoll ist, weiss ich nicht, ich würde dann schon eher über Stakes oder field fortifications nachdenken, die machen eine Aufstellung flexibler
Und bei einer sehr statischen Armee kann man sogar mal an Ari denken, aber das muss nicht unbedingt sein.
In jedem Falle würde ich aber auf mindestens 10 BG's kommen wollen.

Ach ja, ist das schon für das Turnier in Braubach gedacht? Weil dort ja 900 Punkte gespielt werden....
Ob 6te, FOG oder DBx - Hauptsache, kein Würfelspiel! ;)

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Löwenherz

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4

05.01.2010, 19:36

Principell schliesse ich mich meinen Vorschreibern an.

Ich würde auch die Men at Arms zu 4er BG machen.

Die Langbögen in 8er BG zu spielen finde ich gut. Im optimalen Fall schießen dann je BG 6 Bases, bei den 6 er BG nur 4 Basen. Über die Option das Lager durch Stakes zu
ersetzen würde ich mal nachdenken.

Gruß Löwenherz

Ziltoid

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5

05.01.2010, 19:43

braubach kann ich ja vorraussichtlich leider nicht mitspielen. also habe ich mich erstmal an den eher üblichen 800 orientiert.


ich habe gerade bei den bogenschützen auch schon über 6er BGs nachgedacht, aber - von meinem bisher sehr begrenzten erfahrungsschatz aus - bin ich mal davon ausgegangen, dass sie als protected MF swordsmen vielleicht auch mal im gelände kämpfen sollen / müssen.

das lager hab ich befestigt, weil zum einen genau 24 punkte über waren und zum anderen mein lager auch eher geschützt aussehen wird ;)
das steht aber natürlich zur disposition. diese punkte könnte man beispielsweise in field fortifications investieren - die hatte ich mir noch nicht durchgelesen, muss ich gestehen...

was pfähle und bombarden angeht: für erstere ist es vor 1350 noch zu früh und letzteres mag ich nicht so recht. auch, wenn es im spätmittelalter ja langsam aufkam, möchte ich erst bei renaissance-armeen wirklich schwarzpulver einsetzen. ist so eine geschmacks- und glaubensfrage :huh:

ah, gerade noch den beitrag von löwenherz gesehen.
naja, wenn so viele leute dafür votieren, werde ich wohl mal kleine BGs men-at-arms machen. die schützen lasse ich erstmal so, denke ich. kann man ja immer noch hin- und herschubsen :thumbup:
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6

05.01.2010, 20:51

noch mehr in die gleiche Kerbe

die 8er brauchen halt 3 hits Fernkampfverluste um einen cohesion Test machen zu müssen, das ist der wesentliche Grund dafür 8er statt 6er haben zu wollen.
die 6er nur 2, sonst sind sie ja genau so gut, wie die 8er und mehr Einheiten kosten ja nicht mehr, bekommen halt nur schneller CT und -1 für 25 % Verloren, das ist der wesentliche Nachteil, der aber gegen den Vorteil der höheren taktischen Flexibilität von mehr Einheiten feinjustiert werden will.
Eigentlich will man -wenn schon größer als 6er- 10er als Fänger für des Gegners Fernkampf, aber die bekommt man nur mit Piken und dergleichen und sonst werden sie auch sauteuer.
Dass man theoretisch immer einen halben im Fernkampf verliert mit 6er Bow (Löwenherz Argument) finde ich dann nicht schlimm, wenn man die als Pärchen spielt (Cederiens Argument), die beiden halben auf die gleiche Zieleinheit darf man dann wieder zusammen fassen.
Die 8er superior heavy foot extra gepanzert sind eindeutig zu viel des Guten. Da versenkst Du zu viel Kampfwert in zu wenig Einheiten, die auch noch saulangsam sind und vom Gegner relativ einfach aus dem Spiel genommen werden können.
Die sind frontal so gut, da stellt der Gegner eine LH oder LF davor und die können sie dann das ganze Spiel über jagen, i.e. die kämpfen dann gar nicht, weil sich keiner dagegen traut.
Mit 8/9 Einheiten aus 800 Punkten bist Du eindeutig zu unbeweglich, ich denke weniger als 100 Punkte +2 Einheiten sollte man keinesfalls aufbauen, sonst sind die Flanken immer so offen, dass Du letztlich nur im Halbmond stehen bleiben kannst.
Ich hatte z.B. aus 600 Punkten 12-14 und aus 800 14-16 Einheiten. Das ist zuweilen zu instabil gibt Dir aber eine Idee, worin das Problem liegen kann. Weniger als 10 Einheiten aus 800 Punkten werden Dir selten begegnen und wenn Du frontal kämpfst und der Gegner es schafft Dir in die äußeren Flanken jeweils eine der überzähligen Einheiten rein zu würgen sieht das nicht so gut aus... nicht superschlimm, in FOG setzt sich hohe Qualität frontal relativ gut durch, oftmals ist der Kampf rum, bis sich der Gegner in Deine Flanke manövriert hat, aber man muss schon mal drüber nachdenken...
Die abgesessenen Ritter sind für sich gut, dass Du sie m.E. getrost als 4er aufstellen kannst. dann kannst Du sie auch besser (und historisch vielleicht korrekter) mit den Bogenschützen abwechselnd aufstellen, das hilft den Bogenschützen ungemein zu überleben denke ich....
Ob eine 8er Bw Sw im Gelände besser kämpft als 2 6er ist sehr die Frage. Mit 5 oder 6 6ern (und dann eine andere Einheit weniger) hast Du jedenfalls taktisch sehr viel mehr Optionen. Es ist halt die Frage, wie viel Beschuss der Gegner so austeilen wird und welche Deiner Einheiten sich den einschenken wird, welche Du also zum Nehmen des Beschusses vorschiebst.
Auch eine Mischung aus 8ern in der vorderen Front und 6ern leicht zurück ist ok.
Genau dafür könntest Du natürlich auch eine 6er oder 8er Footknight nutzen (was Dich aber saulangsam macht) aber dann brauchst Du sicher keine 8er Bw mehr, ich würde das anders machen, z.B. 4x 4er hf, 3x 8er Bw und 2x 6er Bw, dann hast Du 11 oder 12 Einheiten, bist frontal im Nahkampf oder Beschuss immer noch recht gut, kannst Dich dem Gegner aber sehr viel differenzierter wirdmen. Eine Battleline aus drilled und undrilled ist nicht so toll, ich würde versuchen da die gleiche Qualität zu behalten, die paar Punkte für undrilled bei den Bw würde ich mir schenken und sie immer drilled haben wollen, das Manövrieren mit den undrilled kannst Du ja mit den Gascognern und Northerners üben, zum Üben muss man ja nicht gleich die ganze Truppe nutzen.... ;-)

Wir sehen uns!

Apropos, sende mir doch für unser Sparring die Engländer, die Du gern bei mir spielen würdest, ich habe die auch zum Teil in Corvus Belli, kannst Sie dir dann ansehen ;-)
(und ich muss dann die Frogs spielen, hmmm, ungewohnt).

T.
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7

05.01.2010, 21:16

bei der insel-liste kann man leider nicht alle bogenschützen drilled spielen, die deckeln da vorher ab.
wollte das ganze homogen halten und auch ein wenig redundant (ich neige wirklich dazu, eine möglichst symmetrische liste zu schreiben - zumindest, wenn ich mir unsicher bin)

ich habe die armeelisten von oben jetzt nur dahingehend für mich aktualisiert, dass ich in beiden aus den 2 BGs mit 8 m-a-a jeweils 4 BGs mit 4 bases gemacht habe. der rest ist zunächst unverändert und wird vermutlich auch in absehbarer zeit so bestellt. bei den bogenschützen gab es ja nun argumente für und gegen kleinere einheiten - indem ich erstmal die 32 bases anschaffe, kann ich ja immernoch weniger spielen ;)

wenn du also für unser spiel einfach eine der beiden listen (mit entsprechend geänderten BGs) nehmen würdest - vorzugsweise die zweite, aber gerne auch die historisch passendere kontinentalarmee - wäre das knorke.
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8

05.01.2010, 22:43

Also ich tendiere ja zu ganz anderen Aufstellungen.
Generell, weniger MAA und 1 IC + 2 TCs denn du willst manövrieren und schießen, nicht Nahkämpfen. Zudem gibt dir das zumindest eine, kleine bis mittlere, Chance die Kontrolle über das Gelände zu erlangen und wenn der Gegner auch brauchbar zurückschießt ist der IC ohnehin Gold wert (engl. LB sind idR besser im Nahkampf als andere (Fuß)Truppen die schießen (aber nicht notwendigerweise besser im Fernkampfduell) also möchte man undisrupted anfallen können.
Stakes sind für Mädchen, fang damit gar nicht erst an. Ohne Stakes riskierst du zwar das mal eine LB Einheit umgeritten wird, aber mit Stakes tendiert man erstens zu statischer Spielweise (es dauert ja immer eine ganze Runde sie zu platzieren bzw. wieder aufzunehmen), was schlecht ist. Zum zweiten ist kein (Schock)Reiter so blöd sich den LB auch nur zu nähern wenn die Stakes dabei haben. Ohne versuchen sie es schon mal und dann kann man sie über den Haufen schießen. ;)
(Im übrigen gibt es Stakes erst ab Agincourt, sprich die CB Figuren sind zu früh um mit Stakes zu spielen.)
Sechser LB sind besser da man manövrieren will, um möglichst effektiv auf einzelne BGs zu schießen. Das geht mit kleinen BGs besser, für den Cohesiontest hat ja man ja den IC. Das Argument 8'er schießen mit 6 Würfeln ist keines. Die Würfel berechnen sich pro Ziel auf das geschossen wird, nicht pro schießendem.
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9

05.01.2010, 22:57

wonach - also welcher zeitrahmen - sehen die corvus minis denn genau aus? ich bin mir da immer noch nicht so ganz sicher. wie irgendwo geschrieben, soll die armee in der ersten hälfte des 14. jahrhunderts angesiedelt sein. deswegen hatte ich ja die pfähle auch schon ausgeschlossen.


vor allem bin ich mir bei der bemalung noch nicht ganz sicher...
ritter mit heraldik? gibt es da was bestimmtes, das die engländer gerne genommen haben?
die truppen in den unterkleidern bunt gemischt und wenn einen rock drüber, dann in weiß mit rotem kreuz? (gibt da in storm of arrows ein bild auf seite 8 und nochmal eine ähnliche darstellung auf seite 5)

zu deinen taktischen arnegungen: mag sein, dass ich später auch mehr auf manövrieren stehe. ganz sicher sogar. aber für den anfang werde ich mal alle men at arms mitschleifen, die nicht bei drei auf den bäumen waren (und das sind in anbetracht der rüstung... alle :thumbsup: )
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10

05.01.2010, 23:21

Die CBs sind im wesentlichen "midwar", am korrektesten für spätes 14 Jhd., die LB sind allerdings relativ unproblematisch auch für (relativ deutlich) später, mit ein wenig Augenzudrücken kann man auch die MAA noch für Agincourt verwenden.

Was die Bemalung angeht, es gibt unmengen an Material über die engl. und französiche Heraldik während des 100 YW. Das St. Georgskreiz würde ich nun eher nur auf eine Standarte pinseln, nicht auf individuelle Waffenröcke. (Ok bei den Archern könnte man es machen, aber da lasse ich die Heraldik idR gleich weg. 'Uniformiert' waren wohl eher nur die persönlichen gefolgschaften bedeutender Adliger, das fand im 100YW, mit den doch eher Sölnderheeren der Engländer, weniger statt sondern passt besser in die Rosenkriege. Die LB neutraler zu halten hat auch den Vorteil das man sie dann z.B. für Free Companies, Burgundian und French Ordonnance, etc. wiederverwenden kann. IdR bekommt man für diese Armeen sowieso nur wenig historisch korrektere LBs.)
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11

06.01.2010, 10:03

Um noch mal auf die in meinen augen bedeutenden Vorteile der Engländer zurückzukommen, die aber wohl noch nicht erwähnt wurden:
Die MAA und die Longbowmen können sich jederzeit gegenseitig durchdringen.
Alsokönnen die Longbowmen vorlaufen, und die Ritter gehen hinterher, und wenn der Gegner sich nähert, gehen einfach die Ritter vor. Schöne Sache, die mich auch reizt, mal an meinen WOTR zu arbeiten (die sind aber noch GANZ am Anfang)
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12

06.01.2010, 10:42

Um noch mal auf die in meinen augen bedeutenden Vorteile der Engländer zurückzukommen, die aber wohl noch nicht erwähnt wurden:
Die MAA und die Longbowmen können sich jederzeit gegenseitig durchdringen.
Alsokönnen die Longbowmen vorlaufen, und die Ritter gehen hinterher, und wenn der Gegner sich nähert, gehen einfach die Ritter vor. Schöne Sache, die mich auch reizt, mal an meinen WOTR zu arbeiten (die sind aber noch GANZ am Anfang)


Das ist zwar eine nette Sache, aber auf dem Tisch meist weit weniger nützlich, als man zunächst glaubt. Das Problem ist, die MAA müssen ja durchgehen BEVOR der Gegner in Reichweite ist und BEVOR er so dicht vor den LB stehen das da kein Platz mehr ist um noch vor die LB zu kommen. Ein halbwegs cleverer Gegner kann also meist so bewegen, das die MAA vor die LBs watscheln müssen, bevor diese überhaupt, bzw. zumindest bevor sie auf effektive Distanz, schießen konnten.
Es kann damit immer noch eine nützliche Eigenschaft sein, aber idR ist es effektiver, wenn man die LBs so manövriert, das die MAA den Gegner abfangen können, ohne durch die LBs durchzumüssen und ihnen so die Schußbahn zu nehmen. (Insbesondere da die MAA ja nur genau gerade durch die LBs dürfen, wenn man aber, wie man es sin vielen Fällen sinnvoller weise tut, viel mit den LBs manövriert, ist es oft schwer, die MAA noch in der exakt gleichen Ausrichtung hinter den LBs zu halten.
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13

06.01.2010, 11:40

Wo steht denn das mit der exakt gleiche Ausrichtung???????
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14

06.01.2010, 16:26

S. 48, 5. Unterpunkt.
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15

07.01.2010, 00:25

georgskreuz auf dem Waffenrock?

Die CBs sind im wesentlichen "midwar", am korrektesten für spätes 14 Jhd., die LB sind allerdings relativ unproblematisch auch für (relativ deutlich) später, mit ein wenig Augenzudrücken kann man auch die MAA noch für Agincourt verwenden.

Was die Bemalung angeht, es gibt unmengen an Material über die engl. und französiche Heraldik während des 100 YW. Das St. Georgskreiz würde ich nun eher nur auf eine Standarte pinseln, nicht auf individuelle Waffenröcke. (Ok bei den Archern könnte man es machen, aber da lasse ich die Heraldik idR gleich weg. 'Uniformiert' waren wohl eher nur die persönlichen gefolgschaften bedeutender Adliger, das fand im 100YW, mit den doch eher Sölnderheeren der Engländer, weniger statt sondern passt besser in die Rosenkriege. Die LB neutraler zu halten hat auch den Vorteil das man sie dann z.B. für Free Companies, Burgundian und French Ordonnance, etc. wiederverwenden kann. IdR bekommt man für diese Armeen sowieso nur wenig historisch korrektere LBs.)


Da die Schlachten ja idR spät in der Kampagne waren (wenn die Engländer mit viel Beute beladen lahm genug wurden, um sich von den Franzosen einholen zu lassen) ist sicher alles, was an Uniformität und Schmuck vielleicht bei Ausschiffung da war dem gewichen, was die individuellen Trooper im halben Jahr auf dem Kontinent am Wegesrand so praktisch und erwerb/raubbar fanden.
Meine sind dunkelledern bemalt ;-) Untendrunter irgendwie dreckiggrünbeige... wie sieht Deine Unterhose aus, nach 3 Wochen im Regen ohne Wechseln? Diese Farbe hatten die Unterröcke der Trooper ;-)

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30.01.2010, 16:03

je länger ich mir das überlege, desto mehr tendiere ich zu 64/64 bases langbögen 8o

dann passt aber kaum noch was anderes rein. etwas LF, zwei minimale und schlecht gerüstete men at arms bzw billmen - das wars dann auch schon...

ob das a) dem gegner spaß macht und b) ich das wirklich alles bemalen will ("eintönig" bezieht sich da mal nicht auf die farbe selbst :huh: ) weiß ich allerdings noch nicht...



das problem ist halt, dass ich die CB figuren schon gut finde und auch die epoche mag, aber gerade die engländer - welche durch die CB figuren ja am besten darzustellen sind - doch eher wenig abwechslung bieten.
zumindest auf dem kontinent. gegen die schotten kommt dann schon etwas mehr abwechslung aufgrund der schlechteren nördlichen grenztruppen rein (auf die stadtmilizen wollte ich mich dann doch nicht einlassen)

passen die figuren denn außer zu engländern (und franzosen) noch zu irgendwas aus dem buch? free company wahrscheinlich, die haben ja sogar einen anteil englischer langbögen drin... und sonst?
alles weiter im westen scheint mir ziemlich anders auszusehen, während es ja noch "deutschland" und das ganze gefuddel zwischen hier und frankreich gab.
schweizer und italiener sind wohl wieder zu eigen im stil und ich wollte die beiden eh nicht unbedingt spielen...
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17

31.01.2010, 01:54

Naja, die Ritter & Sergeanten (zu Pferd und auch zu Fuß) passen für fast alles dieser Zeit (von Osteuropa evtl. mal abgesehen). Die Peasants genauso. Die Pavisiere und Armbruster gehen auch für vieles, wobei halt in einigen Gegenden andere Helmformen (als das am ehesten ins Auge fallende Detail) bevorzugt wurden. Bei den Billmen kommt dann halt auch noch die Form der Stangenwaffe hinzu, die nicht überall passen muss. Da würde ich aber alles nicht zu kritisch sehen. Viele Reihen, die für andere Nationen/Regionen geknetet wurde, sind auch nicht notwendigerweise historisch korrekter. Ich tendiere, bei Mittelalterlichen Figuren, ja ohnehin zu einem wüßten Mix verschiedener Hersteller und Reihen. Gerade Söldner kamen ja doch mitunter weit herum.
Was natürlich sehr speziell ist, sind die Langbögen, Kerns und Hobilars.
Die Langbögen kann man mit Augenzudrücken auch noch für WotR, Burgundian and French Ordonance verwenden (es gibt wohl kaum jemand der das nicht macht). Da fehlen halt ggf. die Wappenröcke (das kann man evtl. noch matechnisch ausgleichen oder gleich ganz ignorieren) und die Jungs mit den Tellerhelmen wirken etwas anachronistisch. Ansonsten evtl. ein paar Tartaschen ankleben und gut.
Die Hobilars & Kerns sind aber wohl nur für andere Armeen von den Inseln wirklich brauchbar.
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