Du bist nicht angemeldet.

21

27.11.2009, 12:02

Zitat

Wir brauchen eben nicht nur "macht doch mal das und dies" sondern Hilfe wie: für Römer braucht man im Lager ein Zelt oder ein Limeszaun ... da wir wirklich nicht jedes Spiel samt Regeln kennen können...


Puh, mehr als Anregungen zu geben müßte man sich schon was als Design-Arbeit bezahlen lassen. :)
Ok, ihr kennt die Spiele nicht, also braucht ihr Tipps wie die richtigen Dimensionen, Besonderheiten wie "Spieler möchten zur Armee passende Lager" oder "Lager brauchen nicht begehbar zu sein". Alles darüber hinaus ist doch ohnehin Fantasie.
Man kann aber jetzt nicht anfangen, euch genau zu beschreiben wie ein römisches Lager (welcher Zeit?) auszusehen hat, ich finde das ist schon eure Aufgabe. Zumal es auch für die Spiele egal ist was genau drin steht, Lager werden nach persönlichem Geschmack gebaut, das können dann z.B. feste Lager oder Marschkolonnen sein. Da ist schon ein wenig Recherche gefordert oder Orientierung an Firmen wie Baueda.

@Made in Germany-Ansatz
Sorry, aber auch diesen Luxus muss man sich erstmal (zusätzlich) leisten können. Ich kann es oftmals nicht.
Jaja, die Qualität. Wenn das Gelände aus hochwertigen Materialien besteht und sich nicht verzieht und vorallem zu meinem Gelände passt(!), dann ist diese Qualität da.
Aber der Preis wird dann ja noch höher sein, als er jetzt schon ist (weil ja Sonderanfertigung).
Christof hat da schon Recht, im Grunde muss man sich jedesmal überlegen ob man sich für das Geld selber hinsetzen will oder nicht. Von daher ist die Diskussion auch mehr oder weniger müßig.

22

27.11.2009, 12:32

Ich habe mir vor vier Jahren ein paar begraste Geländeplatten von Eslo zugelegt und bin mit der handwerklichen Qualität sehr zufrieden. Über die anderen Geländeteile kann ich nichts sagen.
Wenn ich die Zeit hochrechne, die ich selber für die Platten gebraucht hätte und mit meinem eigenen Stundenlohn multipliziere, so war der Kauf eindeutig die günstigere Alternative.
Gruß
LJ
"Wenn man Dummheiten macht, müssen sie wenigstens gelingen!" Napoleon Bonaparte

gwyndor

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23

27.11.2009, 12:55


@Made in Germany-Ansatz
Sorry, aber auch diesen Luxus muss man sich erstmal (zusätzlich) leisten können. Ich kann es oftmals nicht.
Jaja, die Qualität. Wenn das Gelände aus hochwertigen Materialien besteht und sich nicht verzieht und vorallem zu meinem Gelände passt(!), dann ist diese Qualität da.
Aber der Preis wird dann ja noch höher sein, als er jetzt schon ist (weil ja Sonderanfertigung).
Christof hat da schon Recht, im Grunde muss man sich jedesmal überlegen ob man sich für das Geld selber hinsetzen will oder nicht. Von daher ist die Diskussion auch mehr oder weniger müßig.


Klar ist die Diskussion müßig, wenn man gern selbst baut oder das Geld nicht übrig hat bzw. nicht investieren will. Die Selberbauer sind aber nun mal nicht ESLOs Zielgruppe. Wenn Kunden hohe Qualität verlangen, aber nur Chinalöhne dafür zahlen wollen, hinterlässt das bei mir immer einen schalen Geschmack im Mund. Vielleicht ist dies auch wieder ein spezieller Auswuchs der deutschen "Geiz ist Geil" Mentalität. Ich kann dazu nur sagen, daß ich selbst früher professionelle Geländestücke verkauft habe (u.a. von Ziterdes) und das Geschäft ging - im Ausland. Die weitaus meisten Kunden bestellten bei mir aus dem europäischen Ausland, trotz "deutscher" Preise und Portokosten. Deutsche Kunden - Fehlanzeige. Jemand eine Idee, woran das liegt?
Der feindliche Ton, der oft angeschlagen wird, sobald jemand von unserem geliebten Hobby tatsächlich leben möchte (die Idee, reich zu werden, ist geradezu absurd), ist ja schon von Klaubautermann kritisiert worden und ich unterschreibe diese Kritik mit Nachdruck.
Ich bin sehr dankbar für jede Initiative kreativer und mutiger Leute wie die ESLO-Betreiber oder die Battlefront-Gründer, versorgen sie mich doch mit Miniaturen, Ideen und Anregungen für mein Hobby und meine Freizeit. Ich kaufe deswegen nicht wahllos alles, aber deshalb muss ich doch auf den Rest nicht draufhauen. Diese Haltung ist mir schlicht unverständlich und ich kann den Frust der Firmenbetreiber angesicht solcher "Kritik" gut verstehen.
Zurück zu ESLO: Die Geländeteile dieser Firma sind im Vergleich zu den Produkten vieler anderer Firmen qualitativ gut bis sehr gut und preislich eher im unteren Feld. Natürlich gefällt einem nicht jedes Produkt, aber das gilt für die Produkte aller Firmen. ESLO geht mit Anregungen und Kritik sehr viel offener und konstruktiver um als die meisten anderen Firmen, und allein schon dafür spreche ich ihnen ein großes Kompliment aus.

Gruß Gwyndor

24

27.11.2009, 13:12

Bitte nicht deutliche, aber letztlich konstruktive Kritik mit unkonstruktivem Draufhauen verwechseln. Letzteres habe ich hier in diesem Thema noch nicht wahrgenommen (ausgenommen ein Beitrag den ich aber auch nicht so ganz verstanden habe).

Zitat

Jemand eine Idee, woran das liegt?

Nicht wirklich, aber ich habe den Eindruck, dass hierzulande eher gerne selbstgemacht wird als fertig gekauft. Mal- und Basteltechnisch sind wir in Europa auch weit vorne (siehe GW-GDs), die Franzosen sind da auch sehr stark. Ohne das werten zu wollen, habe ich den Eindruck dass andere Nationalitäten eher mal fertiges kaufen oder machen lassen. Hier ist man doch fast ein Exot wenn man mal was nach Sri Lanka zum Bemalen schickt, in England ist es gang und gebe, bemalte Armeen zu kaufen.
Schau mal in die FoG-Foren wenn es ums Gelände geht. Massenweise Tipps, welcher Hersteller für Gelände taugt, dagegen nur wenige Tutorials zum Selberbauen.

25

27.11.2009, 13:26



Ich kann dazu nur sagen, daß ich selbst früher professionelle Geländestücke verkauft habe (u.a. von Ziterdes) ...
In Berlin?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Diomedes« (27.11.2009, 13:40)


26

27.11.2009, 13:27

@gwyndor: Sehe deine Punkte schon ein. Leider muss ESLO mit dem Ausland konkurieren, auch mit China -so weh das tut. Aber ich werde nicht den Fehler machen und jetzt hier noch ein politisches Thema eröffnen :pinch:

Zum Thema konstruktive Kritik:
Leider sind die Grasmatten viel zu hell und grell. Damit machen sie zum Beispiel die gelobten Kokosmattenfelder nicht besser wenn diese am Rand auch noch dieses Gras mitbringen -die Fussmatte wird aus meiner Sicht dadurch in der Qualität gesenkt.
Es wäre gut wenn man noch mal die Farbwahl überdenken würde und manches was derzeit sehr geradlinig und einfarbig ist etwas aufwertet. Die Verarbeitungsqualität des ESLO-Geländes kann ich zB. gar nicht beurteilen, weil es mich rein optisch nicht anspricht. Wenn ich Echsenmenschen in einer Amazonas Landschaft aufstellen will, dann geht das evtl. auf dem bunten Gelände, für historische Spiele wertet jede Staubschicht das meiste dargebotene Gelände auf! Das ist aber auch eine Geschmacksfrage. Ich denke wenn ich mit dem bunten Gelände Spielen müsste (;) ) würde ich dazu anima tactics Figuren besorgen und diese nach dem Bemalen auch noch kräftig mit Klarlack besprühen.

Gruss Christof

gwyndor

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27

27.11.2009, 13:39

@diomedes: nein

@Christof: Die Geschmäcker sind eben verschieden, und ich denke, ESLO wendet sich eher an die Fantasy- und SF-Spieler. Da darf es dann auch mal bunt sein. Mit Historien-Gelände fangen sie gerade erst richtig an, und da ist konstruktives Feedback sicher nützlich. Nebenbei, ich tue mich auch manchmal schwer, für meine Bases das richtige Streumaterial zu finden. Meistens mixe ich.

@mehrunes: Ich habe nicht speziell dich gemeint. Tja, wir sind wohl wirklich die Handwerker- und Selbermacher-Nation. Ich stelle mir auch immer die Frage: Wenn ich Figuren zum Bemalen nach SriLanka schicke, helfe ich den Menschen dort damit oder helfe ich nur, sie auszubeuten? Aber ich möchte dieses Thema hier nicht weiter diskutieren, das hatten wir schon anderortes. Was die Preise angeht: Wenn man in Deutschland davon leben will, müssen die so sein, oder würdest du etwa für 3Euro/h arbeiten wollen? Da lässt man es besser bleiben.

Gruß Gwyndor

28

27.11.2009, 13:54

Bei Basegestaltung zeigt sich das man mit einmal streuen normalerweise keine guten Ergebnisse erzielt. Sprich man brauhct erst eine Schicht Sand und vielleicht Schotter und danach kann man Gras in passenden Farben ergänzen. Das ist für ESLO zu teuer weil es dauert -kann ich verstehen. Leider lässt sich das Material schlecht nachbearbeiten und aufhübschen, also diese Grasflächen sind einfach schlecht zu bemalen. Hier hat Ziterdes zum Beispiel m.E. den besseren Weg gewählt, nur leider muss man bei denen das Gelände nachbemalen und es ist zudem teuerer. ESLO setzt darauf fertige Ware anzubieten. Und für Einsteiger die sofort loslegen wollen ist das auch gar nicht mal schlecht. Wenn ich eine bessere Idee hätte wie man aus dem Gelände später durch Nachbearbeitung noch etwas machen kann hätte ich evtl. um auf die schnelle etwas zu haben auch schon das eine oder andere von ihnen gekauft. So bevorzuge ich unbehandelte Fussmatten und im Zweifel auch den dunkleren Rasenteppich -den es auch ohne Drainage (sprich Gumminoppen) drunter gibt.

Also wie gesagt konstruktiv gemeint: Meidet zu grelle Farben! (falls man FoG-Lager nicht an Fantasyspieler verkaufen will). Die Preisklasse finde ich nämlich sonst nicht so schlecht. :thumbup:

Gruss Christof

Bil

Der Newsschreiber

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29

27.11.2009, 14:21

Uiuiui, hier hat sich ja einiges getan ...

Ich möchte auch noch was dazu sagen, in aller Kürze:
a) Der Ton der hier zum Teil angeschlagen wurde, war IMO schon grenzwertig.
b) IMHO hinkt der Vergleich, was man selbst mit wieviel Aufwand für welches Geld basteln kann (keine Frage, das mach ich auch jedes mal, wenn ich ein Geländestück sehe) etwas, da das Angebot ja nicht wirklich den hobbymäßigen Selberbastler fokussiert. Denkt aber bitte auch an die Leute mit zwei linken Händen, oder all die Leute, die in ihren 1-Zimmer-Appartements (halb München besteht daraus) hocken, ohne groß Platz; die haben in der Regel keine Werkbank und auch keine Stichsäge etc., die wüßten nichtmal wo sie derlei Elektrowerkzeug lagern sollten. Oder die Leute, die kein Auto haben (kostet aber auch), um damit bei verschiedenen Quellen die Materialien herbeizuschaffen (wenn ich nur in einen Baumarkt will, muß ich durch halb München, da vergeht einem schnell die Lust mal eben was zu bauen). Oder erst die Leute, die auf dem Land wohnen ... Da stellt sich dann IMO eher die Frage, von wem ich welches Fertiggelände zu welchem Preis bekomme (was, wie wir ja gehört haben, z. B. in UK üblicher ist).
c) Zum Vorwurf, hier werde Werbung gemacht, und dies womöglich sogar in verbotenem Maße: Ja meine Güte, dies hier ist der Neuheitenbereich! Und wenn ich hier ständig Neuheiten poste, dann wäre das, so gesehen, nicht weniger Werbung. Und da hat sich noch keiner drüber beschwert! Und ich habe hier auch schon mehrmals die Neuigkeiten von ESLO vorgestellt, bis ich gemerkt habe, daß die das ja selber machen, wenn ich ihnen nicht zuvorkomme, und seitdem spar ich mir die Arbeit, die Bilder und die Maße aus ihrem Online-Shop herauszufieseln.
d) Und, Dirk, Hut ab! für Deine Tapferkeit, so wie Du hier den Kopf hinhältst ...

BTW, ich bin nicht von der dt. Gelände-Wirtschaft bezahlt, ich bin noch nicht mal Geländebaufirmen-Sympathisant, weil mir das Zeug immer viel zu teuer ist. Ich bin aber nicht der Nabel der TT-Welt, und deshalb kann ich einen Schritt zurücktreten, mir das Ganze betrachten und denken: Angebot und Nachfrage. Oder, mit anderen Worten: Wenn das, was ESLO anbietet, derart Scheiße-zu-Gold-gemacht wäre, wie es hier teilweise in den Raum gestellt wurde, dann wären die doch schon lange weg vom Fenster!

So, is doch wieder viel länger geworden ... (der News-Mod hat sich ausgekotzt).
"Jaaaa, genau, vertraue der Macht. Gib Dich Deinen Gefühlen hin, male 28mm." (Sir Tobi, 30.06.09)

30

27.11.2009, 14:25

Zitat

oder würdest du etwa für 3Euro/h arbeiten wollen?


Natürlich nicht, da hast du schon Recht. Andererseits finde ich 20€ gerechnet für die Stunde auch schon ziemlich hoch gegriffen. Da bin ich fast versucht eine Bewerbung an ESLO zu schreiben. ;)

gwyndor

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31

27.11.2009, 14:34

Zitat

oder würdest du etwa für 3Euro/h arbeiten wollen?


Natürlich nicht, da hast du schon Recht. Andererseits finde ich 20€ gerechnet für die Stunde auch schon ziemlich hoch gegriffen. Da bin ich fast versucht eine Bewerbung an ESLO zu schreiben. ;)


Die 20 Euro sind die Arbeitgeberkosten, nicht der Lohn. Lass es dir beizeiten mal von einem Fachmann ausrechnen, wenn es dich denn wirklich interessiert. Ich finde es schon bemerkenswert, das ESLO hier überhaupt die Kalkulation offenlegt. Die meisten Firmen hüllen sich doch eher in geheimnisvolles Schweigen. Ach ja, bewirb dich doch mal! Wenn du so gut bist....
@Bil: meine Meinung.

32

27.11.2009, 14:43

ESLO ist Arbeitgeber und rechnet ungefähr das doppelte dessen was der Arbeitnehmer dann rausbekommt. Vielleicht auch noch Arbeitsplatznebenkosten (von Heizung bis Telefon), sprich wenn Du für 6-10 EUR Arbeit suchst denke ich hast Du Chancen.
Gruss Christof

33

27.11.2009, 14:57

Laut Spiegel liegen in Deutschland die Arbeitskosten im Osten für Industriebetriebe bei 20,75 Euro, dies entspricht grob kalkuliert einem Bruttostundenlohn von 12,- Euro.
"Wenn man Dummheiten macht, müssen sie wenigstens gelingen!" Napoleon Bonaparte

34

27.11.2009, 15:04

Ich bin aber nicht der Nabel der TT-Welt, und deshalb kann ich einen Schritt zurücktreten, mir das Ganze betrachten und denken: Angebot und Nachfrage.
!!! Wo darf ich unterschreiben? !!! :thumbup:
[][][][][][][]... Signatur zu 67% geladen

35

27.11.2009, 15:13

Ach ja, bewirb dich doch mal! Wenn du so gut bist....

Smiley gesehen? Was soll das Gezicke also?
Die 3€/h waren halt auch maßlos übertrieben, dementsprechend unrealistisch meine Antwort.
Ich hab übrigens nie behauptet gut zu sein. Nur dass ich in der Lage bin, manches ähnlich hinzukriegen und daher für mich persönlich Geld zu sparen.

Bevor das weiter ins Persönliche abdriftet, würde ich die Diskussion gerne abschließen. ESLO haben ihr Feedback erhalten, die User haben sich ausreichend über das Für und Wider unterhalten. Ich denke viel weiter kommen wir nicht mehr.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mehrunes« (27.11.2009, 15:46)


gwyndor

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36

27.11.2009, 15:51

@mehrunes: Alles ok. Sorry wenn ich aggressiv rüberkomme, ist eigentlich nicht meine Art. Aber wenn ich lese, wie gelegentlich hier oder in anderen Foren über Herstellungskosten oder Preis/Leistungsverhältnis diskutiert wird, (oft ohne von Sachkenntnis gehindert zu sein) geht mir der Hut hoch. Klar, wer selber bastelt sieht nur die Materialkosten, spart Geld und hat noch Spass beim Basteln. Wenn man seine Ergebnisse aber verkaufen und davon leben will, muss man eben anders rechnen. In manchen Posts hier klang nun mal deutlich dieser Wunsch "Top-Qualität möglichst für Umsonst" durch und ich finde dies ungerecht gegenüber den Herstellern. Irgendwie scheint in diesem Land die Haltung, Leistung nicht mehr honorieren zu wollen, weit verbreitet. In anderen Ländern ist man wohl eher bereit, für gute Arbeit auch gutes Geld zu zahlen. (Da gibt es ja auch Mindestlöhne).

Uuih, das war jetzt ziemlich off-topic. Ganz schnell Schluss damit. Jedenfalls wollte ich dich nicht anzicken. (Ist doch eher Xenas Job hier ;) )
Übrigens, so ganz unernst war das nicht gemeint. Wenn dir die Qualität von ESLO nicht genügt und du ein talentierter Bastler bist, versuch dich doch mal auf dem Gebiet. Es besteht Bedarf..... :)

Gruß Gwyndor

37

27.11.2009, 15:59

Na gut, doch noch einen:
Ich habe immer nur eine in meinen Augen Diskrepanz angesprochen. Die Qualität bei manchen Sachen ist durchaus okay, die sind mir aber fast immer zu teuer; die Dinge die vom Preis her auf den ersten Blick gehen, stellen sich im Nachhinein als doch ziemlicher Schnellschuss heraus. Wenn man das gegenseitig etwas annähern würde, wären da gleich mal einige interessante Dinge dabei, auch für mich Selberbastler. Das sehen ja anscheinend auch andere Leute so.
Und es kann für ESLO doch nur erstrebenswert sein, eine zusätzliche Zielgruppe zu bedienen. Wenn das aufgrund knappester Kalkulation nicht möglich ist: Schade. Aber vielleicht ist auch da noch Optimierungspotential gegeben. Stichwort Matten mit Cuttermesser statt Bandsäge schneiden. Da fallen gleich mal Maschinenanschaffung, Abschreibung, Strom und teurere Wechselklingen(bzw- -bänder) aus der Rechnung.
Wenn doch: Her damit. Dazu dienen dann auch die Denkanstöße (wenn auch aus erster Enttäuschung ziemlich direkt formuliert, dennoch konstruktiv und wie ich hoffe nicht persönlich angreifend - wenn doch:sorry) und Anregungen was man machen könnte.
Generell ist es halt schwierig als Nicht-Spieler etwas für Spieler herzustellen, man kennt die Erfordernisse und aktuellen Strömungen nicht. Das Problem gibt es aber sicherlich in vielen Branchen. Der Trieb zum Selberbauen kommt doch zu einem nicht geringen Teil daher, dass man auf dem Markt gar nichts findet, was die Anforderungen erfüllt, nicht mal so sher, weil man Spaß dran hat seine Wohung in ein Schlachtfeld zu verwandeln (ich muss sagen, dass ich da durchaus manchmal KEINEN Spaß am Basteln habe).
Dazu kommt das Problem dass Gelände, das zur heimischen Spielplatte und Armee passen soll, immer etwas sehr Individuelles ist, individuelles Handwerk aber sehr teuer ist. Oftmals kann man ja mit den Stücken wie auf der Webseite zu sehen nichts anfangen. Gute Shops (wie auch glaub ich ESLO) bieten an nach Kundenwünschen herzustellen, müssen sich das aber auch wieder bezahlen lassen. Evtl. muss halt anderes Streu/Farbe usw. angeschafft werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Mehrunes« (27.11.2009, 16:05)


38

27.11.2009, 23:13

Made in Germany

Es gibt leider noch einen für meinen Geschmack viel zu kleinen Tabletop-Markt in Deutschland. Daher finde ich jeden Versuch deutscher Anbieter und Händler sich im Hobby zu etablieren grundsätzlich sehr unterstützenswert. Auch und gerade in Zeiten der Globalisierung gilt der alte Spruch "support your local dealer"...
Ich habe auch mit Bestellungen in England und Sri Lanka kein Problem, finde aber, dass ein bisschen mehr "Made in Germany" die Szene hier beleben könnte. Lasst Euch nicht unterkriegen!
"Jetzt, so ich ihn gesehen habe, mag ich ihn schon gar net leiden!"
Kaiser Franz II. über Napoleon

39

28.11.2009, 17:16

...Ich habe auch mit Bestellungen in England und Sri Lanka kein Problem, finde aber, dass ein bisschen mehr "Made in Germany" die Szene hier beleben könnte. Lasst Euch nicht unterkriegen!


Wenn die Qualität stimmt: :thumbsup:

... kaufe ich auch lieber lokal ...

Gruß additz

vodnik

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40

29.11.2009, 15:23

... lokal kann auch ein Bisschen einschränken. Die Mehrzahl meiner Gegenspieler sind Ausländer, die auch noch ausländische Regen spielen, ist's so schlimm?..
...DBA Renaissance 1500 - 1700 als *.pdf...
...DBX-Hausregeln 1700 - 1815 als *.pdf ...oder als *.doc...
...R19 für's 19. Jahrhunder + so...