Wings of War Einführung

  • Wings of War ist ein Tabletopspiel, das die Luftkämpfe im 1. Weltkrieg simuliert
    Diese Rezension soll nur die Grundzüge von Wings of War erklären. Ich möchte aber später noch eine Zweite anfügen, die sich mit den einzelnen Boxen und dem Zubehör des Spieles beschäftigt.


    Bei Interesse oder Fragen stehe ich (Löwenherz) gerne zur Verfügung.

    Wings of War ist ein Tabletopspiel, das die Luftkämpfe im 1. Weltkrieg simuliert. Alles was man dazu braucht ist eine der Grundboxen. Darin findet man Spielbretter die quasi das Cockpit darstellen, Manöverdecks für jeden Flugzeugtyp, Sonderkarten ( für Angriffe auf Bodenziele oder dem Schießen von Aufklärungbildern ), Spielmarker, Schadenskarten, Lineale und das wichtigste die Flugzeugkarten. Ja, es gibt keine Würfel !

    Jeder Spieler kann ein oder mehrere Flugzeuge führen. Als Spielfläche dient einfach ein Tisch oder eine tolle Matte.

    Die Spieler wählen zu Begin ihr Flugzeug aus, das dazugehörige Manöverdeck und ein Spielbrett. Die Startposition wird vereinbart oder man wählt ein Szenario und plaziert die Flugzeugkarten dementsprechend.

    Eine Runde besteht immer aus der Planungsphase, drei Manöverphasen und drei Beschussphasen.

    Aus seinem Manöverdeck wählt jeder Spieler 3 Karten, die er verdeckt auf sein Spielbrett legt. Alle decken nun gemeinsam die erste Manöverkarte auf, legen sie an die eigene Flugzeugkarte an, und bewegen ihr Flugzeug quasi auf der eingemalten Linie entlang. Danach wird die Karte wieder in das eigene Manöverdeck zurückgelegt.

    Auf dem Bild kann man sehr schön die Bewegung sehen. Die Spad fliegt hier eine Linkskurve und die Fokker eine scharfe Seitwärtsbewegung.

    Bringt dem roten Dreidecker aber nichts, denn er befindet sich damit genau im Schußwinkel ( siehe das hellere Feld von der Flugzeugnase zu den beiden vorderen Kartenecken ) und in Schußreichweite ( dazu wird einfach das Lineal angelegt - ist der Feind in der ersten Linealhälfte dann ist es die kurze, ist der Feind noch in der zweiten Linealhälfte dann ist es die lange Schußreichweite ) - dumm gelaufen.

    Damit kommen wir schon zum Schießen.

    Nach jedem Manöver kann geschossen werden.

    Ist der Feind in Reichweite und im eigenen Schußwinkel so muss der beschossene Pilot nun Schadenskarten ziehen.

    Wurde er aus kurzer Entfernung beschossen, so zieht er zwei Karten, wurde er aus großer Entferung beschossen, so zieht er eine Schadenskarte.

    Auf den Schadenskarten findet man Werte von 0 bis 4 oder einfach "Kritischer Treffer = Abschuß".

    Diese Schadenskarten legt der Pilot verdeckt auf sein Spielbrett. Übersteigt die Zahl der Schadenspunkte den auf der Flugzeugkarte eingetragenen grünen Wert ( siehe nachfolgende Karte - hier eine 15 ) so ist das Flugzeug abgeschossen.


    Hier mal eine Flugzeugkarte ( nur ein Gag aus dem Netz ) - man sieht aber schön alle relevanten Werte.

    1. Vorne der Schußwinkel ( das hellere Feld )
    2. am blauen vorderen Strich wird die Manöverkarte angelegt
    3. der hintere Pfeil muss am Ende des Manövers auf dem Pfeil der Manöverkarte liegen
    4. das graue C zeigt an, welches Manöverdeck man für diese Flugzeug braucht
    5. die rote A zeigt an, das das Flugzeug zwei MGs hat
    6. die grüne 15 zeigt den Schaden an, den das Flugzeug erhalten kann.

    Sind alle 3 Manöverkarten und evtl. Beschüsse ausgespielt, so beginnt die zweite Runde.

    Die Regeln bieten aber viel mehr, z. B. Immelmann-Turns oder Spitt-S Manöver, Versagen der MGs, die Unterscheidung ob 1 oder 2 MGs schießen, Heckmaschinengewehre, Verfolgung ( Tailing ), Angriffe auf Bodenziele und Ballons, Starts und Landungen, Flughöhen, usw.

    Die Spielregeln sind leicht zu erlernen - ich schätze so ca. 5 Minuten. Eine Partie zwischen 2 Spielern mit je einem Flugzeug dauert so ca. 15 bis 20 Minuten.

    Hier mal zum anfixen. WoW stellt wunderschöne Modelle im Maßstab 1/144 her. Die Modelle sind fertig gebaut und bemalt. In jeder Box findet man neben dem Modell, eine Fliegerbasis,Höhenstecker und die dazugehörigen Manöverkarten.

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