"Roter Oktober": eine Maschinenfabrik für die PBI-Games

      Hallo und guten Abend zusammen,

      danke für Lob und Anregungen. Ich bin mal wieder verwundert, in welch kurzer Zeit Ariovist all diese Bilder recherhciert bekommt. Bei mir artet eine Bildrecherche immer in abendfüllende Aufklärungsunternehmen aus.

      "Wir haben fertig!" würde ich jetzt gerne sagen können, so isses aber nicht. Wir sind einen Step weiter. Das trifft es eher. Plasti und meinereiner haben die Köppe zusammengesteckt und fleissig gehirnt.

      Über das Innenleben der Maschinenfabrik "Roter Oktober" in Shturmigrad gab es ja bereits einiges Hin und Her. Damit das Projekt vorangeht, haben wir uns über Lösungsmöglichkeiten ausgetauscht. Dabei kamen einige Ideen auf den Tisch, die der Umsetzung würdig erschienen. Was wir auch ausbaldowert haben, das ist der Next Step: Das was auf jeden Fall folgen muss, auch wenn noch nicht alle Entscheidungen zu Details getroffen sind.

      Gordischer Knoten: zweiter Anlauf

      Uns hat es schon mächtig genervt, als uns bewusst wurde, dass es in der Maschinenfabrik "Roter Oktober" so eng werden würde, dass das, worum es eigentlich geht, dort keinen Raum mehr finden könnte: die Minis und das Spiel. Es ließ uns keine Ruhe und wir überlegten, wie das Problem zu lösen sei.

      Wir kamen schließlich drauf, dass die Konfliktsituation dadurch entsteht, dass wir in die hübsch ausgestattete Fabrik unsere Minis stellen wollen. Wäre die Standfläche jedoch plan und leer, wäre es überhaupt kein Problem, fünf, sieben oder gar neun Basen mit Rifles zu platzieren. Doch wir wollen ja gleichzeitig ordentlich Eye Candy dabei haben, damit das rechte Industrial Feeling auch aufkommt, wenn wir den Flammenwerfer in die Halle schicken.

      Unser Lösungsansatz lässt nun beides zu: Eye Candy und plane Spielfläche für die Minis. Wir werden nämlich auf die Mauern der Fabrikhalle eine Plexiglasscheibe setzen, die
      • den Blick auf die Innereien der Fabrikhalle zulässt,
      • das 15cm-Raster der Spielfläche zeigt und
      • pro Spielfeld bis zu neun Basen Platz bietet
      So kann der Kran in der Halle bleiben, während die Luft mit Blei gesiebt wird.

      Eventuell tauschen wir bis zum ersten Betreten der Fabrikhalle die Plexiglasscheibe gegen eine Dachkonstruktion aus. So wird im Spielverlauf der intakte Gebäudecharakter noch länger gewahrt.

      Wandkonstruktion für "Roter Oktober"

      Was jetzt auf jeden Fall als Nächstes entstehen wird, das sind die Wände. Umlaufend sind es immerhin 180cm Backsteinmauer. Wir haben ja schon überlegt, wie die Innenwände der Fabrikhalle gestaltet werden könnten. Von der Verarbeitung am simpelsten wären wohl verputzte Wände. Allerdings haben wir auf allen Fotos von Ariovist und auch bei unseren eigenen Recherchen sehr oft Backsteinobeflächen an Innenseiten von Fabrikhallen wahrgenommen. Deswegen haben wir die verputzte Variante erst mal zurückgestellt.

      Bei der Backsteinmauer könnten wir mit Mauerplatten aus dem Modellbauzubehörhandel agieren und diese zurechtstutzen und die Fensteröffnungen herausarbeiten. Dann hätten wir ein Stück Mauer, das man auf der Innenseite der Fabrikhallenmauer aufkleben kann. Auf diese Weise würde man mühelos alle Wände rundum gestalten können. Okay, das mit "mühelos" ist natürlich Quatsch, denn die Säbelei artet in fürchterliche Arbeit aus und birgt das Risiko von Ungenauigkeiten in der Detailausführung.

      Uns kam schließlich die Idee, einfach eine der Lokschuppenwände zu nehmen, dort die Fenster (Scheibe und Fensterkreuze) zu entfernen und dies gegen die Außenmauer zu kleben. Da die Mauerstücke streng symmetrisch gefertigt sind, eine gute und passgenaue Option.

      Nachteil: wir brauchen nochmal zwei große Lokschuppen aus der Bucht als Wandlieferanten...

      Den Lokschuppen entkernen

      Damit wir der Lösung etwas näher kommen, haben wir beschlossen, mit dem Bau der Hallenwände zu beginnen. Die beiden vorhandenen Lokschuppen haben wir erstmal "entkernt", sprich zerlegt. Mit den so gewonnenen Wandelementen konnten wir dann schon mal erste Legeproben anstellen. Ergebnis: Die gegeneinander gesetzten Wände passen perfekt. Damit hätten wir dieses Problem schon mal dauerhaft gelöst.

      Erste Resultate

      Hier die ersten Wandsegmente - fünf Stück an der Zahl. Sieben brauchen wir insgesamt.

      Nachfolgendes Bild: Passgenau liegen später die Fensteröffnungen aufeinander.


      Nachfolgendes Bild: An den Trennstellen weisen die Baugruppen noch ei ige Unebenheiten auf. Der "Entkernungsprozess" hat Spuren hinterlassen. Das wird man bei der Montage verspachteln müssen.


      Offene Frage: Dach und Hallentore

      Die vorhandenen Flügeltüren haben einen sehr starken Lokschuppencharakter. Da soll natürlich etwas passenderes her. Ob man die Lokschuppentore mit etwas Holzstruktur beklebt oder eventuell sogar eckige Tore konstruiert - darüber waren wir uns heute noch nicht einig.

      Nachfolgendes Bild: Unser Bestand an Toren.


      Auch die Frage des Daches ist noch offen. Den beiden Lokschuppen saß ja ein solches auf dem Haupt. Es wäre natürlich eine Idee, ein Pultdach zu konstruieren und dies mit old fashioned Oberlichtern zu versehen. Auch da lassen wir unsere Gedanken noch ein wenig kreiseln.

      Nachfolgendes Bild: Die Lokschuppendächer. Dem einen oder anderen sicher von der Modellbahn her bekannt.


      Ein paar derzeit noch unverwertbare Überbleibsel sind aus der Entkernung auch noch über. Es wird aber nix weggeworfen. Man kann ja nie wissen, wozu man das mal brauchen kann!

      Nachfolgendes Bild: Die Trägerkonstruktion sieht interessant aus. Wäre eventuell was für die Ausstattung der Fabrikhalle... Aber dazu bräuchte man mehr davon!


      Gleisanlagen im Industriekomplex

      Auch da kam dem Plasti ne gute Idee. So ne Feldbahn oder Schmalspurbahn ist ja wesentlich engkurviger und kann locker mal so eben um die Ecke zischen, wo die großspurige Bahn weite Bogen schlagen muss. Wir wollen jetzt so ein kleines Eisenbähnel nehmen und es in die Halle fahren lassen. Draußen kann dann auch eine kleine Drehscheibe für interessante Gleisverläufe sorgen, wo sonst langgezogene Weichenstraßen einen Gleiswechsel ermöglichen müssten.

      Ausgestaltung des Hallenumfeldes

      Rund um die Halle werden wir sicher auch noch ein paar Geleise verlegen. Der Vorschlag "Kohlebansen" soll auch zur Umsetzung kommen. Das macht es sicher lebendiger. Ein paar Güterwägen werden wir sicher auch ergattern können.

      Innenausbau der Fabrikhalle

      Das lassen wir erstmal offen. Sobald die Halle mit ihren Wänden steht, werden wir dort weitermachen.

      Best

      Plasti & Sturmi
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      Das Video zu unserem letzten 20mm-Turnier.
      Innenausbau wäre mit von oben hineinstellbaren nicht ganz 15 x 15 cm Einsätzen was möglich, ggf. herausnehmbar, wenn Eure großen Jungs den Platz für ihre Basen brauchenß
      Nur Anregung!

      Ebenfalls Anregung zum Nachbau - sind bei mir im Einsatzu:

      Schornstein vorher

      Schornstein nachher

      Kohlenlager ( ja, ich weiß, ist klein, aber die künstlerische Freiheit.... )

      Turbinenhaus ( von Xenas Meisterhand noch mit Sandsäcken befestigt )
      eventuell auch die Fabrik zum Teil zuf Verteidigung eingerichtet!)!


      Schienenwege -
      die könnten natürlich auch gleich parallel aus dem "Off" von außerhalb der Platte kommen und eventuell auf der anderen Seite wieder weiterführen.
      Beim Industriebahnhol in Alexandrowk wird es so sein.

      Diese Flachdächer -( wegschmeißen wäre sowohl für Modllbauer wie für Tabletopper ein Sakrileg )
      an den Seiten offene Überdachung und Wetterschutz beim Be- und Entladen?
      Habe Bilder vor meinen Augen - finde aber keine im Netz historischen!*
      Die Spielbarkeit könnte ein Problem sein - ich würde die angesprochen Glasflaächen zur Beleuchtung anbringen, und so zumindest bessere Sichtverhältnisse ermöglichen als die Kwai-Brücke, so wir zuletzt ja doch obendrauf statt unten drunter gespielt haben.

      Aber vielleicht kommen den Modellbauern unter uns ja noch Inspirationen! :)

      Tore und Außenmauer kriegen dann noch Gefechtsspuren in der Endphase - da wirden die Vertiediger heraus- und die Angreifer hineingefeufert haben.

      Ariovist

      *Sturmi - es klappt halt auch nicht immer
      Gold is for the mistress -- silver for the maid --
      Copper for the craftsman cunning at his trade.
      "Good!" said the Baron, sitting in his hall,
      "But Iron -- Cold Iron -- is master of them all."
      R, Kipling

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      Hallo zusammen,

      Heute kam das Päckchen von dem kleinen Haul in der Bucht bei mir an. Kürzlich hatte ich einen weiteren Lokschuppen in der Bucht geschossen, da mir noch ein paar Wandelemente fpr die Maschinenfabrik "Roter Oktober" in Shturmigrad fehlen. Da kribbelt es natürlich in den Fingern und man ist gut beraten diesen Anfall von Basteldrang sich einfach Bahn brechen zu lassen. So tat ich denn auch...
      8o

      Errichten der Außenwände

      Mit dem erworbenen Vollmer Lokschuppen gelangen nicht nur vier Doppel-Wandsegmente, zwei Einzelwandsegmente und zwei Torsegmente in den Bestand. Dieses Mal ist auch gleich der kleine seitliche Anbau mit dabei. Ich glaube fast, dass ich den mit auf die Spielplatte dübeln werde. Er lockert die mit 60 Zentimetern doch irgendwie endlos wirkende Fabrikhallenmauer ein wenig auf.

      Nachfolgendes Bild: Nichts Großes, einfach ein alter Vollmer Lokschuppen.


      Die erste Seitenwand entsteht

      Eine Seitenwand der Maschinenfabrik "Roter Oktober" soll aus vier Doppel-Wandsegmenten entstehen. Hinzu kommt, dass jeweils zwei Wandsegmente gegeneinandergeklebt werden, damit innen wie außen die Backsteinmaueroptik das Aussehen der Wand bestimmt. Dazu habe ich die Innen-Segmente ihrer Fenstereinsätze beraubt. Dadurch kleben die Innen-Segmente praktisch direkt auf den Außen-Segmenten. Acht Doppel-Segmente werden so an einer Seitenmauer verbaut.

      Ich beginne mit dem Legen einer Segmente-Strecke. Zum Ausrichten nehme ich eine Metallschiene.

      Nachfolgendes Bild: Hier die fertige 60 Zentimeter lange Seitenmauer der Fabrik.


      Ja, es ging sehr schnell. Und vor allem viel reibungsloser, als ich es gedacht habe. Die größten Schwierigkeiten hatte ich beim Ausrichten und geradlinigen Verkleben der gebrauchten und an den Stoßkanten schon recht ausgefransten Mauersegmente erwartet.

      Am Beispiel der zweiten Seitenmauer schauen wir uns nochmal den gesamten Arbeitsschritt im Detail an.

      Nachfolgendes Bild: Die Doppelsegmente werden mit der angelegten Metallschiene ausgerichtet und an den Stoßstellen verklebt.


      Nachfolgendes Bild: Aus Plastic-Sheet habe ich schmale und etwa 4cm lange Laschen geschnitten.


      Nachfolgendes Bild: Die Laschen klebe ich zum Stabilisieren über die verklebte Kante an den Stoßstellen. Nach dem Trocknen gibt dies der Wand ein Mehr an Festigkeit.


      Die zweite Seitenwand muss heute unvollendet bleiben. Leider waren unter den Doppelwand-Segmenten solche von einem anderen Lokschuppen, welche der verlaufende Modellbahner hemmungslos mit verbaut hatte. Die sind exakt 5mm zu lang. Na, dafür werde ich auch noch Verwendung finden. Ablängen ist nämlich nicht, da die Segmente nicht nur länger sind, sondern auch die Abstände zwischen den Fenstern unterschiedlich sind.

      Hallentore

      Der Lokschuppen hat ja bereits Tore im Angebot. Allerdings möchte ich an der Hallenfront nicht nur Tore einbauen. Dann nämlich sähe es doch wieder sehr nach Lokschuppen aus. Ein paar Wandsegmente werden also auch noch dazu kommen.

      Für die Frontpartie habe ich zunächst mal zwei Torsegmente auserkoren. Auch hier verfahre ich analog zu den Segmenten der Seitenwände. Es werden stets zwei identische Segmente gegeneinander geklebt. Das innere Segment muss auf seine Flügeltore verzichten. Die schwenkbaren Tore sind am Außensegment eingehängt.

      Hier müssen viele überzählige Grate und Zapfen und Gedöns abgehobelt werden, damit das Torsegment nicht dicker ausfällt wie ein gewöhnliches Wandsegment. Na gut, final hat es sich dann doch noch bequemt und ist einigermaßen hübsch geworden.

      Nachfolgendes Bild: Das Doppel-Tor-Segment der Frontwand der Fabrik.


      Die Partie der Vorderseite der Fabrikhalle werde ich noch um ein einfaches Wandsegment und außen ein einfaches Torsegment ergänzen. Somit ist die Vorderseite zumindest asymmetrisch gestaltet. Die Rückseite plante ich mit drei Wandsegmenten und einem Torsegment. Diese Seite soll einen ziemlich geschlossenen Eindruck machen, jedoch den Industriecharakter durch ein seitlich einlaufendes Industriegleis unterstreichen.

      Auch hier arbeitete ich das gleiche Strickmuster ab. Jeweils zwei Segmente wurden gegeneinander verklebt. Und mit Laschen aus Plastiksheet sicherte ich den Halt der Segmente untereinander.

      Nachfolgendes Bild: Die Rückwand der Maschinenfabrik Shturmigrad "im Werden"


      Nachfolgendes Bild: Nun sind alle Segmente der Rückwand angesetzt.


      Sneak Preview

      Natürlich ließ es mich nicht locker und ich musste die teils schon fertigen Wände auch mal aufrichten und zusammenstellen. Ein wenig fabrikig wirken sie schon, oder?

      Nachfolgendes Bild: Blick in die im Aufbau befindliche Fabrikhalle... Im Kopf läuft bereits ein Film...


      "7. Kompanie nimmt die Maschinenhalle 81!"

      ... Wie von Geisterhand bewegen meine Hände die Kamera bis dicht an die Fensterscheiben der Fabrikhalle. Was ich beim Hineinblinzeln erblicke, lässt meinen Atem stocken. In der Halle blitzen Mündungsfeuer auf, das trockene Stakkato von Maschinenpistolen mische sich in das helle Sägen eines MG 34. Schemenhaft huschen Gestalten durch die Halle, in der dicht aufgereiht nahezu fertig montierte T-70-Tanks der Russen stehen. ...

      Nachfolgendes Bild: Fata Morgana auf dem Basteltisch. In der Halle 81 der Maschinenfabrik "Roter Oktober" in Shturmigrad herrscht reges Treiben.










      Ich rieb mir die Augen und schwupps war der Budenzauber wieder verschwunden. Nun, einen Lokschuppen werde ich noch schießen und schlachten müssen. Ein paar Wandsegmente brauche ich noch.

      Für heute erst mal ist's genug.
      :D

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      Sturmi
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      Hallo zusammen,

      den letzten Lokschuppen als Lieferant für weiteres Mauerwerk habe ich in der Bucht geschossen. Leider kommt das gute Stück erst während meines Urlaubs an, so dass die Bauarbeiten erst nach meiner Rückkehr fortgesetzt werden können.

      Aaaaber... In der Bucht liefen mit vier Weichen vors MG. Die erlegte ich für ein wenig Gepröbel mit dem Schienenthema. Es sind vier alte Weichen aus DDR-Produktion, ohne Antrieb und ohne Schalthebel. von "Pilz". Für den Einbau auf dem Fabrikgelände dürften sie allemal taugen. Der Weichenwikel ist mit 7,5° und 15° auch herrlich schlank. Die beiden werden ein angenehmes Gleisbild auf der Spielplatte ergeben.

      Aber auch hier werde ich zwar mal ein wenig Probelegen, aber so richtig angehen können werde ich das Thema auch erst nach meiner Rückkehr. Sei's drum, aber ein Anfang ist gemacht.

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      Sturmi


      Nachfolgendes Bild: Gleise für Shturmigrad
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      N'Abend auch,

      mein Kurzurlaub ist vorüber. Leider - und ein bisschen auch gottlob, denn... Mal eben schnell in der Bucht geschossen... und dann in den Urlaub geflüchtet! Eigentlich wollte ich die Fabrikhalle noch vor der Fahrt an die Waterkant dingfest machen. Aber zuguterletzt schaffte es der Verkäufer doch nicht, das begehrte Gut (Lokschuppen) zeitig zur Post zu bringen.

      Letzte Maurerarbeiten in Shturmigrad

      Der letzte nötige Lokschuppen trudelte während der Ferienwoche in der Mainzer Cyrenaika ein. Mit den Wandsegmenten dieses Lokschuppens würde nun endlich die Fabrik in Shturmigrad die fehlenden Wände erhalten - und dann auch aufgebaut werden können.

      An der einen Längsmauer fehlte die komplette Innenseite der Mauer. An der Vorderseite des Fabrikgebäudes sollte noch ein Wandsegment ohne Tore sowie ein drittes Tor angebracht werden. Mehr ist es eigentlich nicht und das konnte dann jetzt auch schnell von der Hand gehen.

      Nachfolgendes Bild: Diese Wandseite des Lokschuppens ist bereits von den Fensterresten befreit. Die Innenseiten der Fabrikwandhälften werden nämlich ohne Fenster gegen die Außenseiten (mit Fenstern) geklebt.


      Nachfolgendes Bild: Die gegenüberliegende Lokschuppenwand hat noch Fenster. Aber das ändern wir gleich.


      Nachfolgendes Bild: Vorder- und Rückseite des Lokschuppens. Aus diesen werden zwei Wandsegmente für die Vorderseite des Fabrikgebäudes hergestellt. Jeweils zwei gleiche Mauersegmente werden gegeneinander geklebt.


      Nachfolgendes Bild: Hier wächst die Fabrikhallenfront zusammen.


      Nachfolgendes Bild: Le voilà!


      Nachfolgendes Bild: Die 60cm-Wand der Fabrikhallenseite ist auch verklebt.


      Next Step

      Der nächste Schritt wird die Gestaltung der Hallenecken sein. Wie werden die Wandsegmente zusammengeführt? Vermutlich werde ich Mauerstreifen fertigen und als rechtwinklige Verblendung vor die zusammengeschobenen Mauern stellen.

      Auch die Frage der Gleise wird zu lösen sein.

      Für heute bin ich erstmal zufrieden, dass die Hallenwände fertig sind.

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      Sturmi
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      инженеры для штормиграда

      Mein Russisch ist eigentlich recht lausig. Und für den Titel des heutigen Artikels musste ich Kommissar "Google Translate" bemühen. "Ingenieure für Shturmigrad" lautet der Titel und kennzeichnet das, was sich am vergangenen Samstag zugetragen hat.

      Инженер Макс Мельник и шторми

      Mein Kumpel und Modellbauer Max und meinereiner haben am letzten Samstag ausbaldowert, wie es mit der Fabrik in Shturmigrad weitergehen soll. Da steht jetzt weniger die Frage an, ob der Hallenboden mehr mit Öl oder mehr mit Geröll verdreckt werden soll. Es sind so einige Fragen der Fertigung der Gebäudedetails zu erörtern. Max bringt seine Kompetenzen und Erfahrungen aus vielen jahren des Modellbaus ein. Meinereiner gibt die Triebfeder für das Projekt, so dass schlussendlich nicht nur exzellente, sondern vor allem auch schnell umsetzbare Lösungen geschaffen werden. Für die Fertigung der kritischen Teile steht nur Sonntag, der 30.07.2017 zur Verfügung. Dann nämlich wird Инженер Макс den Weg nach Großbritannien antreten und dort einige herausragende Museen besichtigen. Klar kommt er wieder, doch bis dahin ist der Sturmi verzwatzelt und rauft sich die letzten Haare aus.

      Unsere Inschenjörssitzung hatte verschiedene Stationen und Themen. Lasst euch von Station zu Station führen...

      #1 Sockel der Hallenwände

      Die Wandteile wurden ja bekanntermaßen aus alten Lokschuppen von Vollmer assembliert. Die Mauersegmente sind durch vertikal verlaufende und das optische Bild auftrennende gemauerte Vorsprünge getrennt. Das wäre insoweit ja nicht schlimm, doch ragen diese über den Sockel der Wände nach unten hinaus. Jetzt ist natürlich die Frage zu erörtern, wie man damit umgeht, wenn die Wandsegmente auf die Spielplatte gesetzt werden.

      Belässt man die überstehenden Mauerteile? Unterfüttert man das Ganze mit Spachtelmasse? Wir kamen überein, dass die überstehenden Mauerstücke entfernt werden sollten. Die Wände erhalten so einen wesentlich stabilieren Stand auf der Platte. Die Befestigung soll auch mit einem speziellen System erfolgen. In den Boden der 40mm dicken Styrodurplatte werden Messing-Hülsen eingelassen. Die Hallenwände werden mit exakt dort hinein passenden Messingstiften versehen. Dies gibt die Möglichkeit, die Wände von der Platte zu lösen und besser und vor allem geschützter zu transportieren. Trifft man sich zum Spiel, werden die Wände wieder mit den Zapfen in die Hülsen eingesteckt und verankert und die Fabrik in Shturmigrad steht, als wäre es nie anders gewesen.

      Nachfolgendes Bild: Hier sieht man die überstehenden Mauerstücke, die gerade vermessen werden.


      Nachfolgendes Bild: Die Operation "Füße ab" steht kurz bevor.


      #2 Mauerstöße der Halle

      An den Stellen, an denen die Wände der Halle zusammenlaufen, braucht es auch noch eine Lösung. Die Ecken sähen etwas unsauber aus, würde man die Wandsegmente einfach zusammenkleben. Dies ist dem Zusstand der Lokschuppenwände und dem etwas geduldfreien Zerlegungsprozess des Sturmi geschuldet, der doch den einen oder anderen Mauerstein zerbröseln ließ.

      Ich hatte ja auch schon mal darüber gehirnt. Samstag hatte Max aus seinem nie versiegenden Vorrat an Modellbaumaterialien einige Winkel-Profilleisten hervorgekramt, die den Ecken der Halle eine perfekte Form geben würden.

      Nachfolgendes Bild: Maxens Vorräte an Profilen aller Arten...


      Nachfolgendes Bild: Und die hier auch noch...


      Nachfolgendes Bild: Ein mögliches Profil. Der Kandidat wurde es dann doch nicht. Sein Bruder eignete sich wesentlich besser.


      Nachfolgendes Bild: Hier ist er angesetzt.


      Nachfolgendes Bild: Das Winkelprofil wird zugeschnitten werden. Damit die Halle zerlegbar bleibt, wird das Winkelprofil nur an einer Wand verklebt.
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      #3 Das Parteigebäude

      Was in Shturmigrad natürlich nicht fehlen darf, das ist das Parteigebäude. Max steuert das Parteigebäude in fast vollendetem Zustand bei. Das Parteigebäude hat er from Scratch aus Plastic Sheet aufgebaut. Die Fenster stammen wie üblich aus dem Modellbahnzubehörhandel.

      Auf dem Dach des Turms befindet sich noch aus grauer Vorzeit ein optischer Telegraf nach preußischem Vorbild, wie er zwischen den Jahren 1832 und 1849 als telegrafisches Kommunikationssystem zwischen Berlin und der Rheinprovinz für behördliche und militärische Nachrichten mittels optischer Signale über eine Distanz von fast 550 Kilometern eingesetzt wurde. Der optische Telegraph wurde von Max gefertigt. Was jetzt noch fehlt, ist das Dach für das Hauptgebäude und die Farbgebung.


      Nachfolgendes Bild: Halb rechts das Parteigebäude, zum Größenvergleich an die Fabrikhalle gerückt.


      Nachfolgendes Bild: Zwei Dachsegmente, mal provisorisch aufgesetzt.


      Nachfolgendes Bild: Hier mal das Parteigebäude von der Seite.


      Nachfolgendes Bild: Der preußische optische Telegraf auf dem Parteigebäude von Shturmigrad.


      Nachfolgendes Bild: Blick ins Innere des Parteigebäudes


      Nachfolgendes Bild: Ritsch-ratsch!


      #4 Der liebe Laufkran

      Eine Baustelle der besonderen Art identifizierten wir auch noch. Es handelt sich dabei um den Laufkran, der Motoren durch die Halle liften wird, fertige Tanks auf Güterwägen hievt und Ladegut jeglicher Art be- und entlädt. Kennzeichen des Laufkrans ist es auch, dass dieser in luftiger Höhe über die ganze Hallenlänge auf einem Schienensystem läuft.

      Max schlägt vor, dass wir das Schienensystem aus Metallprofilen aufbauen. Wir wählen aus verschiedenen Probestücken aus und legen uns für die anderntags stattfindende Fertigung fest. Was ich noch nicht bedacht hatte, das sind allfällige Accessoires wie die Plattform für den Kranführer, der dort oben in einer Gondel wird mitfahren müssen. Auch Bedienelemente und ein Treppenzu(auf-)gang wird nötig sein, denn der Kranführer kann anders als Spiderman und Superman nicht fünf Meter in die Höhe springen, um seine Wunder zu vollbringen.

      Wir entscheiden auch, dass der Laufkran nur über eine Hallenhälfte laufen wird. Es ist diejenige Hälfte, in welcher auch das in die Halle hineinlaufende Gleis liegen wird.

      Nachfolgendes Bild: Hier haben wir probeweise ein Profil auf einer Holzleiste in Hallenmitte installiert. Es ruht auf einem Wandsegment, welches später natürlich durch eine Stützenkonstruktion ersetzt werden wird.


      #5 Der Maschinenleitstand

      Von Ariovist habe ich noch im Hinterkopf, dass in der Halle einige Microgebäude bzw. Räume Platz finden sollten, welche organisatorischen Zwecken dienen. Da haben wir auch überlegt, was da zu tun sei. Der Maschinenleitstand ist so eine der Optionen, die sich als eine gut zu realisierende Möglichkeit herauskristallisiert.

      Für den Maschinenleitstand werden wir das Seitengebäude des Lokschuppens von Vollmer nehmen, welches beim Zerlegen der Lokschuppen zur Rohmaterialgewinnung als Beifang übrig blieb.

      Vollmer-Modding: Das Steildach des Nebengebäudes wird einem aus Beton gefertigten Flachdach weichen. Ziegeldächer im Innern einer Fabrikhalle wirken uns zu skurril. "Beddong" kommt da besser. Das Dach des Maschinenleitstandes wird begehbar werden. Dazu kommen Geländer rundum an das Dach dran und Treppen natürlich, damit man auch nach oben kommt.

      Nachfolgendes Bild: Stellprobe des künftigen Maschinenleitstandes in der Fabrikhalle zu Shturmigrad


      Nachfolgendes Bild: Das Geländer ( war naklar bei Max auf Lager! ) wird auch schomma angehalten.


      #6 Dreck und Öl satt!!

      Es wurde mir bereits zugetragen, dass ein Fabrikhallenboden und so manche Maschine doch gefälligst völlig undeutsch in Schmutz und Öl glänzen muss. Eh bien! Da hat der Inschenjör Max auch was passendes auf Lager.

      Nachfolgendes Bild: Die "Maschienscher" werden ihr Fett abbekommen. Fuel Stains von MIG sind angesagt. "Engine Fuel & Oil" werden wir demnächst aufsuppen.


      Nachfolgendes Bild: "Grime" gibt es nochmal als Einzelprodukt von MIG. Das kippen wir auf den Boden und in die Ecken. Putzkolonnen erhalten dann zwei Monate lang Hausverbot.


      #7 The Outskirts: Um die Fabrik rum...

      Die Maschinenfabrik "красный октябрь" wird auf einem Plattensegment ( Styrodur mit 40mm Dicke ) aufgebaut werden. Die Geleise in Form eines durch die Halle laufenden Hauptgleises und einem außerhalb der Halle abzweigenden Nebengleis werden in die Styrodurplatte eingelassen. Weitere Elemente sollen mit einheitlich formatierten Segmenten im 15cm-Raster beigestellt werden. Da wir beide keine Erfahrung mit Plattenbau dieser Art mitbringen, wollen wir erstmal ein oder zwei Gesellenstücke fertigen, um erste Erfahrungen zu sammeln.

      Zwei Teststücke fertigen wir in Kürze: ein Segment 30cm x 15cm und ein Segment 15cm x 15cm. Diese beiden Spielplattensegmente werden wir mal probeweise ausstatten und sehen, wie es werden wird. Mit den Learnings werden wir Turbinenhaus, Heizhaus, Bansen & Co. sowie die unverzichtbare Straße inszenieren.

      Nachfolgendes Bild: Mit dem Proxxon-Schneider gehen wir ran und trennen von der großen 120cm x 60cm Styrodurplatte die beiden Kleinsegmente 30cm x 15cm und 15cm x 15cm ab.


      Nachfolgendes Bild: Trotz Hightech in Maxens Werkstatt muss beim Schmirgeln Hand und Muskelpower angelegt werden.


      So, das war's für den Samstag. In den nächsten zehn Tagen werden die wichtigen Elemente der Fabrikhalle entstehen müssen.

      Ich halte euch auf dem Laufenden...

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      Die Maschinenfabrik "Roter Oktober" soll ja auch einen Maschinenleitstand bekommen. Das hatten jedenfalls Max und meinereiner kürzlich beschlossen. Ich ging jetzt mal ran, den gemauerten Raum innerhalb der Fabrikhalle zu errichten. Wie man sich sicher erinnert, haben wir hierfür das ehemalige Nebengebäude des Vollmer Lokschuppens vorgesehen.

      Der Maschinenleitstand

      Nachfolgendes Bild: Dies ist das kleine Nebengebäude des Lokschuppens. Es steht auf diesem Bild bereits in der Halle.


      Das Nebengebäude war bei den bisherigen Arbeiten ungenutzt geblieben. Es hat von Größe und Form her Idealmaße, kann man es doch schlank an die Hallenwand setzen, ohne dass es zu sehr in die Fabrikhalle hineinragt.

      Das Gebäude will jedoch ein wenig umgearbeitet werden.
      • Das Steildach wird durch ein Flachdach mit einer Betondecke ersetzt.
      • Das Dach soll begehbar werden. Hierzu wird eine Betontreppe an das Gebäude angebaut, welche auf das Dach führt.
      • Das Gebäude besteht aus zwei Räumen, welche eine unterschiedlich hohe Decke aufweisen. Das Betondach wird also über beiden Räumen zweigeteilt auf unterschiedlichen Ebenen liegen. Beide Ebenen werden durch eine Treppe verbunden.
      • Das Betondach erhält ein umlaufendes Geländer.


      Treppenbau

      Ich beginne mit dem Treppenbau. Die Treppe fertige ich aus 4mm-Trittschalldämmung. Aus einer Lage der Trittschalldämmung fertige ich zwei Stufen. Hierzu halbiere ich die Lage der Trittschalldämmung horizontal und nehme von der oberen Hälfte ein Stück weg.

      Mehrere Lagen der Trittschalldämmung staple ich übereinander und verklebe sie. Sie sind nach hinten versetzt angeordnet, so dass sie in ihrer Gesamtheit eine Treppe ergeben.

      Die fertige Treppe schließlich wird nach dem Trocknen von ihrer Masse her reduziert. Bestehen bleibt eine Säule unter der Treppe und der Treppenkorpus mit den Stufen und einer unterliegenden dünnen Masseschicht.

      Nachfolgendes Bild: Hier wird die Trittschalldämmplatte horizontal gespalten.


      Nachfolgendes Bild: Das Abtrennen einer Sstufe erfolgt mit dem Skalpell. Äußerste Vorsicht ist geboten, denn das Material ist sehr instabil.


      Nachfolgendes Bild: Von dem Materialstreifen werden etwa 1cm breite Segmente abgelängt. Dies entspricht der geplanten Breite der Treppe.


      Nachfolgendes Bild: Der Stapel der Treppensegmente. Aus mehreren einzelnen Segmenten kann eine Treppe zusammengefügt werden.


      Nachfolgendes Bild: Hier die noch unverleimte Treppe bis zur Höhe des künftigen Betondaches.


      Nachfolgendes Bild: Das zweite Stück Treppe für den kleineren Höhenunterschied zwischen den Dachebenen der beiden Räume des Maschinenleitstandes.


      Nachfolgendes Bild: Der Fertigungsvorgang: auf ein Treppensegment wird ein weiteres aufgeleimt.


      Nachfolgendes Bild: Beide Treppensegmente werden leicht versetzt verleimt. So entsteht eine Stufenfolge.


      Nachfolgendes Bild: Hat die Treppe ihre gewünschte Ausdehnung erreicht, werden die Stufen nochmals ausgerichtet, so dass die Treppe gleichmäßig ist.


      Nachfolgendes Bild: Hier beide Treppen für den Maschinenleitstand. Verleimt und provisorisch angelegt.


      Umbau des Nebengebäudes zum Maschinenleitstand

      Am Nebengebäude des Lokschuppens nehme ich minimale Veränderungen vor. Zuerst trenne ich mit einer Säge die über die künftige Dachhöhe aufragenden Seitenwände des Giebels ab. Anschließend fertige ich aus 4mm-Trittschalldämmung die Decken für die beiden Räume des Maschinenleitstandes. Zur Stabilisierung der Deckenkonstruktion setze ich auch eine senkrechte Wand an der Gebäuderückseite ein.

      Die neue Betondecke überziehe ich mit einer dünnen Schicht Spachtelmasse. Diese hat nach dem Trocknen eine betonartige Oberflächenstruktur. Die beiden vorgefertigten Treppen klebe ich an.

      Das Gebäude wird auch gleich bemalt. Mit der Bemalung soll ein ursprünglich weiß getünchtes, jedoch im Laufe der Zeit "etwas" nachgedunkeltes Backsteingebäude dargestellt werden. Als Grundfarbe nehme ich den Farbton "Mausgrau" von Revell Aquacolor. Nach dem Trocknen bringe ich einen Black Wash auf. Nach erneutem gründlichen Trocknen wird mit "Mittelgrau" trockengebürstet.

      Auf dem Betondach hat sich eine Struktur einer verschmutzten Betonplatte herausgebildet. Die beiden Treppensegmente haben sich in das Gesamtbild des Gebäudes eingefügt. Den letzten Schritt, das Geländer auf dem Dach lasse ich in Kürze folgen - für heute reicht's.

      Nachfolgendes Bild: Hier trenne ich das überschüssige Mauerwerk der Giebelmauer ab.


      Nachfolgendes Bild: Das nun flachere Gebäude des späteren Maschinenleitstandes.


      Nachfolgendes Bild: Die beiden Platten aus Trittschalldämmung für die künftige Betondecke.


      Nachfolgendes Bild: Die Deckenplatten sind eingesetzt. Eine weitere Platte wird zur Stabilisierung als Rückwand eingesetzt.


      Nachfolgendes Bild: Die kleine Treppe zur Verbindung der beiden unterschiedlichen Dachebenen wird direkt hinter der obersten Stufe abgeschnitten.


      Nachfolgendes Bild: Hier die bereits verklebte kleine Treppe und ihre große Schwester. Die Deckenplatten werden zunächst mit einer Schicht PONAL überzogen,


      Nachfolgendes Bild: Auch die große Treppe wird abgelängt.


      Nachfolgendes Bild: Das Massestück unter dem eigentlichen Treppenkorpus trenne ich vorsichtig mit dem Skalpell ab.


      Nachfolgendes Bild: Die erste Schicht wird seitlich gelöst.


      Nachfolgendes Bild: Le voilà!


      Nachfolgendes Bild: Der verbleibende Unterbau qird noch auf eine quadratische Säule reduziert.


      Nachfolgendes Bild: Mit Spachtelmasse überziehe ich die Betondecke und gebe ihr Struktur.


      Nachfolgendes Bild: Hier die fertige große Treppe.


      Nachfolgendes Bild: Bautechnisch ist der Maschinenleitstand soweit, dass er nun bemalt werden kann.


      Nachfolgendes Bild: Die Grundfarbe "Mausgrau" ist aufgetragen.


      Nachfolgendes Bild: Nach Auftrag des Black Wash wirkt der Maschinenleitstand etwas duster.


      Nachfolgendes Bild: Das Trockenbürsten hellt wieder auf. Es bleibt aber ein wenig "Industriestimmung".


      Nachfolgendes Bild: Die Spachtelmasse auf dem Dach ist hier strukturgebend erkennbar.


      Nachfolgendes Bild: Die Inbetriebnahme erfolgt bereits durch den Kommandeur der 14. Panzerdivision...



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      Sturmi
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      Hallo Dareios,

      freut mich, wenn es gefällt. In Sachen Spielebenen wirst du dann von dem geplanten Laufkran an der Hallendecke vermutlich ebenfalls begeistert sein. Wenn wir es hinkriegen, kommen da mit Aufgängen und Plattform zwei weitere Ebenen ins Spiel.

      Grüße aus der Betriebsschlosserei штормиград,

      Sturmi
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      Beim erneuten Betrachten der Bilder kam mir der Gedanke hoch, dass man wegschnibbelte Architekturteile wie diese Treppenbuchstücke jeder Zeit und gut als Trümmerreste verwenden kann, selbst dem Bruckstück sieht man ja die eigentliche Bestimmung noch sofort an.

      Ariovist
      Gold is for the mistress -- silver for the maid --
      Copper for the craftsman cunning at his trade.
      "Good!" said the Baron, sitting in his hall,
      "But Iron -- Cold Iron -- is master of them all."
      R, Kipling