Sturmtigers Mannen

      Hallo Riothamus,

      die stammen von MiniNatur. Ich verwende zwei Größen. Eine Partie ist im Maßstab 1:87 gehalten und eine im Maßstab 1:43. Die letzteren wirken dann angenehm buschig.

      Für Eigenproduktion muss ich erst noch den Umgang mit dem Elektrobegraser erlernen. Liegt zwar bereits in der Werkstatt, aber hatte noch keiner Muße zum Pröbeln. Andererseits kostet so ein Päckchen von MiniNatur nur 3-4 Tacken und die reichen ewig. Die haben auch eine endlos riesige Auswahl. Hätte nie gedacht, dass man soviele Sorten Gras pflanzen kann.

      Best

      Sturmi
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      Das Videos zu unserem letzten PBI-Spieletag am 21.10.2017.
      8o
      Hallo zusammen,

      als ich kürzlich einen Schwung weiterer 15mm-Figuren erstand, stellte sich für mich die Frage, was damit am Besten zu tun sei. Truppen für Europa habe ich bereits einige, deren Infanteriezüge sich mit den frisch rekrutierten Truppen mühelos auffüllen lassen würden. Die Frage ist also, was mit den überzähligen Figuren geschehen sollte.

      Es lag eigentlich auf der Hand, die zahlreichen Infanterie-Basen in 15mm nicht nur nach Europa zu stecken, sondern diese für andere Szenarien / Theater vorzubereiten. Bei PBI gibt es schließlich einen Cut bei 400 Punkten und dann ist Schluss mit Lustig. Mehr Basen wären dann nicht mehr einsetzbar. Somit wären sehr viele Infanteriebasen überzählig gewesen.

      Ich beschloss, ein paar Truppen nach Nordafrika zu entsenden.

      15mm-Afrikakörpsler sind nun jedoch nicht ganz so einfach zu bewerkstelligen, wie die bisher fertig gestellten Minis für Normandie & Shturmigrad. Bei den letzteren konnte ich nahezu die gesamte Grundbemalung beibehalten und mich darauf beschränken, Details der Uniform oder whatever zu verfeinern oder nach meinem Gusto anders zu gestalten. Beim DAK jedoch stand eine völlige Neubemalung an. Lediglich die Waffen würde ich in ihrem Zustand belassen.


      Wie immer: Die leidige Frage nach der richtigen Farbe für die Uniformen

      Nach eingehenden Studien habe ich für mich klar bekommen, dass es einerseits eine große Bandbreite an Farben auf DAK-Uniformen gab, alle Töne dennoch aus einer gewissen Farbpalette stammen. Während britische Uniformen eher Brauntöne favorisieren, sind es bei den deutschen eher Grüntöne. Je heller, umso näher kommt man sich. Stärkere Unterschiede gibt es mehr im dunklen Bereich.


      Diese Farben nehme ich

      Vorweg: bei meinen ersten Gehversuchen habe ich manchen Mix ausprobiert. Was man nachfolgend sieht, ist die Quintessenz aus all den Versuchen. Standard ist auch: Hautpartien werden mit Revell Aquacolor 36135 Hautfarbe, die Stiefel mit Revell Aquacolor 36184 Lederbraun bemalt.

      Da das Ganze hier vorerst nur ein Test sein sollte, habe ich nur sieben Figuren ausgewählt, die für die PBI-Armee eingekleidet werden sollten.
      • Offizier und Funker für die CC (Company-Commander) Base
      • Drei einfache Schützen für eine Rifle-Base
      • Einen MG-Schützen 1 und einen begleitenden MG-Schützen 2 für eine LMG-Base
      Daran wollte ich mich versuchen, auch um durch die niedrige Zahl an Figuren nicht zu viel Zeit ins Labor zu stecken.


      Farben für die DAK-Uniform

      Was eine Figur auch spannender macht, das ist eine unterschiedliche Bemalung von Uniformjacke und Uniformhose. Es ist schlicht ein weiterer Kontrast, der beim stets verspielten Auge einen Pluspunkt erwirkt.

      Durch das Abdunkeln mit dem noch folgenden Wash ist mir die 36314 Beige die sympathischste Farbe für die Uniform.
      • Revell Aquacolor 36314 Beige (eher gelb)
      • Revell Aquacolor 36189 Beige (leicht grünlich)
      • Revell Aquacolor 36145 Helloliv (leicht grünlich)

      Farben für das Gerödel

      Die Farben sind tendentiell dunkler und dienen vor allem dazu, Kontraste zur Uniform aufzubauen. Die angenehme Wirkung der fertigen Figur entsteht vornehmlich durch die Kontraste unterschiedlicher Partien auf der Figur.
      • Revell Aquacolor 36188 Ocker (vor allem der Helm)
      • Revell Aquacolor 36189 Khakibraun
      • Revell Aquacolor 36145 Helloliv (Kopfbedeckungen aus Stoff)

      Farben für Gurte und das Koppel
      Hier ist vor allem wichtig, dass die Gurte später an der fertigen Figur deutlich wahrgenommen werden. Für mich gehört dies zu den wichtigsten Authentizitätselementen.
      • Revell Aquacolor 36184 Lederbraun
      • Revell Aquacolor 36189 Khakibraun


      Der Wash
      ... ist das Salz in der Suppe. Der Wash kommt über die gesamte Figur außer Waffe und Klappspaten. Als Wash nehme ich den Game Color 73203 Umber Wash. Er betont die tiefliegenden Partien, macht auch etwas dunkler, knallt aber nicht alles so gnadenlos zu wie ein Black Wash.

      Hier mal ein Zwischenergebnis.

      Nachfolgendes Bild: Erstes Ergebnis nach dem Bemalen der 15mm-Figuren (glaube, es sind welche von Battlefront?). Der Wash ist bereits aufgetragen.


      Die Base
      Die Gestaltung von Wüstenbasen mündet meist in die Frage "Soll man Sand bemalen, damit er wie Sand aussieht?". Da bin ich nach wie vor der Meinung, dass Sand am Besten unbemalt am ehesten wie Sand aussieht. Und dabei werde ich es auch belassen. Aber...


      Simple Afrika-Basen für DAK und 8th Army
      Schauen wir doch mal zurück, wie es die alten Germanen ( Sturmi vor drei Jahren ) gehalten haben.

      Nachfolgendes Bild: 20mm-Minis mit einer Base-Belegung mit feinstem Chinchilla-Sand.


      Bisher habe ich die Base von DAK-Minis stets simpel durch Bestreuen mit Chinchilla-Sand gestaltet. Okay, mal ein paar Steine dazwischen und trockengebürstet, aber das war's denn auch schon. Sieht ja für mich auch mal gar net so schlecht aus.

      Nachfolgendes Bild: 20mm-Minis der British 7th Armoured Division: Etwas bescheidene Flora auf der Base.


      Die Herren der 8th Army haben noch ein wenig Gestrüpp bekommen mit orangefarbenen Blüten. Aber auch hier ansonsten liegt nur Chinchilla-Sand auf der Base.

      Die Base 2.0: Geröll muss her
      Müssen tut es nicht, aber der Herr Rittmeister will mal was Neues ausprobieren. Was fest steht ist, dass die Basen wieder aus 30mm-Unterlegscheiben entstehen werden. Strukturpaste kommt drauf und dann... Ja, dann geht es los mit dem Versuch.

      Ich habe beschlossen, zunächst ein paar Stücke Aquarium-Kies auf die Base zu legen und in die noch weiche Strukturpaste einzudrücken. In diesem Fall werden es wesentlich mehr solcher "Gesteinsbrocken" sein, als ich sonst nehme. Es soll ja geröllig wirken. Darüber kippe ich reichlich feinkörnigen Sand (kein Chinchilla-Sand, der wäre zu fein) und lasse ihn anhaften und verfestigen.

      Als Grundlage erscheint mir das eigentlich genug. Was meint ihr?

      Nachfolgendes Bild: Die 15mm-Afrika-Koprs-Figuren auf den Basen.


      Bemalen der Afrika-Basen

      Meine Standard-Base für Europa nutzt ja
      • Grundfarbe Revell Sand (36116)
      • Wash Revell Lederbraun (36184)
      • Trockenbürsten Revell Beige (36314)

      Die Wüste soll mit ihren Farben ein wenig wärmer wirken, weswegen ich das kalte Revell Sand gegen Revell Ocker austausche. Somit kommen wir zu...
      • Grundfarbe Revell Ocker (36188)
      • Wash Revell Lederbraun (36184)
      • Trockenbürsten Revell Beige (36314) bzw. Revell Beige (36189)

      Welche der beiden Beige-Töne besser kommt - es hing bei den drei Basen irgendwie von der Tagesform des Pinsels ab. Eigentlich müsste die 36314 wärmer/knalliger wirken, aber die andere hatte auch eine Base total gut verzaubert. Eventuell hängt es auch mit der Intensität des Washs zusammen. Ich werde nächstes Mal mit mehr bzw. weniger Farbpigment im Wash pröbeln.


      Bepflanzung
      Es kam noch MiniNatur auf die Base. Es ist meine alte Liebe zu MiniNatur. Dort hat es sehr helles, wüstiges Gras und es hat die "Unkraut" titulierte Flora von den 8th-Army-Basen. Die beiden musten her. Also auf der einen Base habe ich das Gras dann mit der Nagelschere gestutzt. Auf der anderen steht der Busch und die Welt geht beide Male nicht unter. Ist beides so okay. Nein, sie kriegt nicht Recht!


      Ergebnisse der Farbforschung
      Schließlich habe ich mich mit den Ergebnissen zufrieden gegeben. Nachdem auch der letzten Stahlhelm seine "Lederbraun"-Riemchen bekommen hatte, war meine ohnehin stets sehr spärliche Geduld aufgebraucht. Hier ist, was entstanden ist.

      Best

      Sturmi

      Nachfolgendes Bild: Die PBI CC Company Commander Base in 15mm. DAK / Deutsches Afrika Korps






      Nachfolgendes Bild: Die PBI LMG Base mit einem MG34-Schützen in 15mm. DAK / Deutsches Afrika Korps




      Nachfolgendes Bild: Die PBI Rifle Base mit drei Gewehr-Schützen in 15mm. DAK / Deutsches Afrika Korps






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      8o
      Die sehen klasse aus :thumbsup: !!
      Zu deiner Sandfrage :

      Ich verwende Vogelsand. Supergünstig, nicht ganz so fein, hat aber auch mal etwas größere "Stückchen" mit drin.
      Als Felsen, Geröll und Steinformationen verwende ich dann Kork, Aquariumkies, Schotter/ Kies und für größere Darstellungen immer getrocknete Lärchenrinde.


      Parmenion
      Zum Thema Sand könnte ich noch anmerken, dass ich persönlich Sandstrahlsand nehme. Sehr fein.., muss dann aber bemalt werden..
      Gruss Xena




      " Alle Superklugen..,die welsche Schraibfeler finden, dürfen sie berhalden...! :sarcastic: "

      Damit es wieder gelb in der Politik wird.....
      Die AKVD, Appenzeller-Käse-Vereinigung -Deutschland in den Bundestag !
      "Wir reden kein Käse.., wir essen Ihn..!!!
      Das gefällt mir alles sehr gut.

      Für Sand als Sand in dem Maßstab braucht es schon wirklich feinen Sand. Und der muss gut fixiert werden.

      Hier kommt optisch die Verwendung der Strukturpaste -Nannte man das früher nicht Hausputz?- hinzu. Normalerweise dient Sand ja dazu, die Oberfläche der glatten Base schön unregelmäßig zu gestalten, da draußen selten Tanzflächen zu finden sind. Wirklich flächiger Sand sieht da schnell je nach Körnung nach frisch umgegrabener oder mit dem Gartengrubber behandelter Erde aus.

      Gibt es für die runden Basen einen Grund außer der Optik?
      Gruß

      Riothamus

      Bemalte Miniaturen 2017:

      28mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
      Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
      1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII 10 cm Durchmesser

      Bemal- und Bastelzeit ab März 2017: 26 h
      Hallo ihr Lieben,

      danke für das Lob. Das tut gut. Man ist ja doch immer am Grübeln, ob das so Taug hat, was man da verbricht.

      Bei den Sänden werde ich einiges ausprobieren und... auch Kork und die Lärchenrinde. Das hat mich neugierig gemacht und ich möchte mal die Materialien ausprobieren.Wird vermutlich was zwischen den Jahren werden. Derzeit ist bei mir in der Agentur High Life zum Jahresende.

      Für die runden Basen gibt es zwei Gründe:

      a) Optik. Die spitzen Ecken der Quadrate stören mein Harmonieempfinden.
      b) Die Basen lassen sich so besser im Planquadrat und in der "Transportkaserne" platzieren, wenn es mal viele sein müssen. Auf Lücke gesetzt lassen die sich besser zusammenrutschen. So berechnet/erwartet und so beim Test dann auch gefunzt.

      @Utgaard: die 20mm-Figuren, die du oben siehst, waren meine allerersten bemalten Minis in 2014. Damals war ich sehr stolz darauf - und ich liebe sie noch immer. Seit der Zeit hatte ich viele gute und eifrige Lehrer und ich habe gehört, dass man die Früchte von deren unermüdlicher Arbeit ein wenig sehen kann. Aber meine Erstlinge bleiben. Zumal sie teilweise aus dem Airfix Set stammen, dessen Posen / Figuren mir mit am Besten gefallen.

      Lieben Gruß,

      (Sand-)Sturmi
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      8o
      Hallo Parmenion,

      Wenn du das Wadi mit den Panzas und den 20mm Minis drin meinst, das habe ich verbrochen. Die Auflieger mit den Italeri-Zelten auch. Die Beduinen-Häuser sind aus Gips und kommen aus der Bucht. Verkäufer gunman308, bemalt von meiner besseren Hälfte. Auf dem Foto mit den StuGs ist lediglich meine Arbeitsunterlage, ein Pappkarton zu sehen. Alles andere ist nur ein Wohnzimmertisch...

      Best

      Sturmi
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      8o
      Hatte ja gerade was über die neuen Minis für die 15mm-PBI-Army "DAK" gepostet. War euch doch sicher klar, dass da parallel bereits am Fahrzeugpark geschraubt werden musste, oder? (Einige Fahrzeuge haben ja bereits auf den obigen Fotos ein wenig um die Ecken gelubbert)

      Über hässliche Entleins und stolze Schwäne

      Ich denke, wir sind uns einig, dass ein grundierter Panzer noch nicht wirklich das Allmachtsgefühl im Pantoffelgeneral auszulösen vermag. Beim Durchsehen des Fahrzeugpools vom Bestellonkel kamen mir noch gar keine Intentionen, was ich davon für den Einsatz in Nordafrika nutzen sollte. Schwarz ist schon echt eine Unfarbe. Klar war auf jeden Fall, dass man unbedingt einige der stählernen Gesellen von ihrem geschwärzten Dasein erlösen musste - auf dass stolze Schwäne aus den Eisenentleins werden würden.

      Nachfolgendes Bild: Panzer fürs PBI-Afrikakorps: ein Panzer III (rechts hinten der) und ein Panzer IV Ausf. F2 (rechts vorne der)


      Nachfolgendes Bild: Panzer fürs PBI-Afrikakorps: ein Sd.Kfz. 251/1. Die T-34/76 haben in Afrika nichts verloren.


      Nachfolgendes Bild: Panzer fürs PBI-Afrikakorps: einer der beiden VW Typ 82 Kübelwagen muss in die Wüste.


      Farbgebung für die DAK-Panzer

      Also eines hatte ich mir vorgenommen. Einfach und schnell sollte die Bemalaktion von statten gehen. Am Besten immer in den Trocknungsphasen während der Bemalung der Figuren. Das heißt natürlich, dass die Farbgebung mit wenigen Pinselstrichen aufgetragen sein muss. Wie aber soll das gehen?

      Zunächst mal das Farbset für mein Vorhaben:
      • Revell Aquacolor 36188 Ocker: Grundfarbe der Fahrzeuge
      • Revell Aquacolor 32178 Panzergrau: Grundfarbe für die Ketten
      • Revell Aquacolor 36108 Schwarz: Für MG und Gummireifen auf den Laufrollen sowie fürdie Gummibeläge der Halbkette
      • Revell Aquacolor 36184 Beige: Trockenbürsten zur Kantenhervorhebung und für "Betriebsspuren" allerorten
      • Vallejo Metal Color 77.720 Gunmetal Grey: Trockenbürsten für etwas Glitzer auf den Ketten
      Schließlich habe ich auch beschlossen, meine Decals von PSC Plastic Soldier Company zu verwenden. Ein paar Balkenkreuze und Turmnummern für die Kampfpanzer.

      My Favorites: Panzer IV Ausf. F2 und Panzer III Ausf. J

      Der Panzer IV Ausf. F2 hat bereits ein gelbliches Kleid. Da würde ich mit dem Farbauftrag der Revell Ocker per Trockenbürsten drübergehen. Habe ich dann auch getan und mir tatsächlich viel Arbeit erspart.

      Der Panzer III Ausf. J bekam dann testweise mal die gleiche Behandlung mit erstaunlichem Ergebnis. Es wirkt so, als hätte ich Ocker als Grundfarbe aufgetragen und dann dunkle Gebrauchspuren aufgebracht.

      An Schmuckfarben brachte ich zuerst das Schwarz auf die Gummireifen der Rollen auf. Dann kamen die Ketten mit Panzergrau dran. Nach dem Trocknen brachte ich die Spuren von Gun Metal auf, damit die Ketten hie und da etwas blitzen.

      Werkzeug wurde ebenfalls bemalt: Holzstiele mit 36184 Lederbraun, Metallteile mit 37178 Panzergrau. Die Auspuffanlagen wurden sachwarz grundiert, dann nach dem Trocknen kam eine Lasur Holzbraun als Rost drauf. Sicher haben die Sandstürme das Metall blank geschliffen, aber gerade dann war es für Feuchtigkeitsattacken recht anfällig.

      Die Turmnummern brachte ich am Heck des Turms an. Seitliche Nummern legte ich keine auf, es wirkte sonst zu gedrängt da auf dem Turm. Die Balkenkreuze kamen links und rechts am Kampfraum seitlich dran.

      Der Turm des Panzer III Ausf. J hat ein geöffnetes Turmluk, in dem ein Panzerkommandant die Umgebung beäugt. Das geöffnete Turmluk male ich innen weiß. Der Panzerkommandant erhält eine Uniform mit 36314 Beige und ein Koppel mit Lederbraun. Seine Haare werden mit Holzbraun bemalt, das Barrett mit Schwarz. Zuguterletzt hat er noch ein Fernglas, das ich in dunklem Grau halte. Der Riemen des Fernglases schlingt sich gut sichtbar um den Hals des Kommandanten. Der Riemen des Feldstechers wird mit Lederbraun bemalt.

      Nachfolgendes Bild: Der Panzer III Ausf. J des DAK Afrikakorps für meine 15mm-PBI-Armee / Poor Bloody Infantry






      Nachfolgendes Bild: Der Panzer IV Ausf. F2 des DAK Afrikakorps für meine 15mm-PBI-Armee / Poor Bloody Infantry






      Das 251er

      Das 251er wurde tatsächlich erstmal mit Ocker ganz klassisch mit dem Pinsel grundbehandelt. Nach dem Abtrocknen ging's in den Innenraum rein: Da kam auf die Sitzbänke das Khakibraun, der angedeutete Fahrer (linke Seite) wurde von hinten mit 36314 Beige in seine Uniform gesteckt. Sein Schiffchen bekam eine 36145 Helloliv ab, die Haare ein 36382 Holzbraun. Final wurde alles mit dem Umber Wash von Game Color behandelt.

      Nach dem Abtrocknen des Washs wurde das Sd.Kfz. 251/1 mit Ocker trockengebürstet, bis die Dunkelheiten vom Wash stark zurückgedrängt waren. Anschließend wurde noch mit dem 36184 Beige trockengebürstet, um die Kanten zu betonen.

      Werkzeug an der Halbkette wurde auch bemalt: Holzstiele mit 36184 Lederbraun, Metallteile mit 37178 Panzergrau. Die Reifen habe ich mit Schwarz behandelt. Auch innen, wo man es eigentlich nicht sieht (aber fühlt).

      Auf der Frontplatte und am Heck links und rechts brachte ich mit Weiß Nummernschilder auf. Für das vordere Nummernschild schnitt ich wieder mit dem Skalpell eine Schablone aus Paketklebeband, so dass ich saubere Kanten bekommen konnte.

      Auf der Kette mussten noch die Gummielemente mit Schwarz bemalt werden, bevor das Gun Metal vor allem seitlich seinen Job machen konnte.

      Final ging ich mit dem 36184 Beige trockenbürstend drüber. Bei den Reifen wird das richtig gut, auch an den ganzen Kanten.

      Zwei Balkenkreuze kamen links und rechts an die Seite, Fahrzeugnummern ebenfalls.

      Nachfolgendes Bild: Das Sd.Kfz. 251/1 des DAK Afrikakorps für meine 15mm-PBI-Armee / Poor Bloody Infantry






      Der VW Typ 82 Kübelwagen

      Der VW Typ 82 Kübelwagen war ja anfangs auch ein wenig schwarz. Auch hier ging ich wie beim Panzer III vor. Er wurde mit Ocker trockengebürstet und "plöpp" war er auf einmal schick und mit Gebrauchsspuren ausgestattet. Die Reifen der fünf Räder malte ich schwarz, ebenso das Lenkrad. Später beim Trockenbürsten mit der 36184 Beige blühten die förmlich auf.
      Die Figuren erhielten Uniformen mit 36314 Beige und 36184 Beige. Der hinten sitzende Offizier bekam noch ein Holzbraun für seine Haare und ein Helloliv für die Kappe. Der Stahlhelm bekam die Ocker ab, die Lederriemen das Lederbraun.

      Die Sitze habe ich mit Khakibraun behandelt. Das zurückgeklappte Verdeck ebenso, dessen Gurte mit Lederbraun.

      Nach dem Washen (overall) mit Umber Wash habe ich noch das Dokument, was der Offizier in der Hand hält mit Weiß bemalt. Details auf der Karte(?) ersparte ich mir aber.

      Nummernschilder bekam der Kübel ebenfalls. Ohne Schablone als Freehand - was mutig aber unklug war. Final kam nochmal ein Wash über die Nummernschilder und die Unebenheiten der Kantenführung verschwanden im nächsten Ghibli.

      Nachfolgendes Bild: Der VW Typ 82 Kübelwagen des DAK Afrikakorps für meine 15mm-PBI-Armee / Poor Bloody Infantry










      Fazit

      Mit den Ergebnissen bin ich einigermaßen zufrieden. Wenn man genau hinschaut, erkennt man die unterschiedlichen Herangehensweisen und Ausgangszustände im Ergebnis wieder. Als ein der Einheitlichkeit verschriebenener Mensch stört mich das ein wenig. Aber ich bilde mal schnell den Grenzwert für t gegen Unendlich und drücke das in die Blinden. Vielleicht habe ich ja zwischen den Jahren etwas Muße, nochmal dranzugehen.

      Für heute wär's das, Ihr Lieben...

      Stay tuned!

      Sturmi
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      8o
      In gewisser Weise sind ja Bilder im Netz unfair - die obigen sind zum Beispiel nicht zuletzt auch erheblich größer als die Originalmodelle.

      Schwarzgrundiert kommt für das DAK ohnehin gut, da ja auch die richtigen Fahrzeuge zumeist erst vor Ort umlackiert wurde - zum Teil mit dem was gerade zur Hand war, egal ob aus deutschen, italienischen oder britischen Beständen.

      Und dabei bedeckt die jeweilige Sandfarbe beileibe nicht immer das Gros des Fahrzeuges.

      Ariovist
      Gold is for the mistress -- silver for the maid --
      Copper for the craftsman cunning at his trade.
      "Good!" said the Baron, sitting in his hall,
      "But Iron -- Cold Iron -- is master of them all."
      R, Kipling