Sturmtigers Mannen

      Sturmtigers Mannen

      Hallo zusammen,

      nachdem mich Dareios vorhin nach Bildern meiner Minis fragte, will ich hier mal ein paar Bilder reinstellen. Bitte fragt mich nicht nach historischen Details. Ich bemale an das Vorbild angelehnt, zähle aber keine Nieten und huldige nicht Gott RAL.

      a) Wehrmacht, Kradschützen, Winter



      b) DAK, Granatwerfer



      c) Wehrmacht, Panzergrenadiere, Winter









      d) Wehrmacht, Granatwerfer, Sommer







      e) Wehrmacht, Granatwerfer, Winter





      f) Italiener, Artillerie



      g) Zu Weihnachten...







      So, ich hoffe, das reicht mal fürs Erste. Wenns gefällt kommt gerne mehr.

      Best

      Sturmi
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      Das Videos zu unserem letzten PBI-Spieletag am 21.10.2017.
      8o

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Sturmtiger“ ()

      Ich sehe leider nur das erste Bild. Da sieht man den Winter. Tolle Bemalung!
      Gruß

      Riothamus

      Bemalte Miniaturen 2017:

      28mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
      Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
      1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII 10 cm Durchmesser

      Bemal- und Bastelzeit ab März 2017: 26 h

      Parmenion schrieb:

      Der Panzer IV im Hintergrund hätte aber auch eine Nahaufnahme verdient ^^ .


      Hallo Parmenion,

      danke für die Blumen, auch von dir, Riothamus. Freut mich, wenns gefällt. Den Panzer IV habe ich hier nochmal aus nem anderen Shooting:



      Hoffe, ich habe das Bild korrekt eingefügt. Oben probiere ich nochmal Leerzeilen zwischen den Bildern. Vielleicht habe ich den Post etwas überladen.

      Viele Grüße,

      Sturmi
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      Sturmtiger schrieb:

      Den Panzer IV habe ich hier nochmal aus nem anderen Shooting:

      Gut, daß Du das mit dem anderen Shooting erwähnst... im ersten Moment, als ich den Schnee gesehen hab, bin ich buchstäblich erschrocken. :patsch:

      Bei dem Panzer IV im Hintergrund hatte ich den gleichen Gedanken; der hat eindeutig sein eigenes Foto verdient. :thumbup:

      Was für einen Maßstab hat denn die Infanterie? So von der Form her erinnern die mich an die 1:72-Figuren meiner Kindheit, die von Revell und Airfix.
      "Jaaaa, genau, vertraue der Macht. Gib Dich Deinen Gefühlen hin, male 28mm." (Sir Tobi, 30.06.09)
      Hallo Bil,

      alle Modelle sind im Maßstab 1:72 / 20mm. Bei den Figuren liegst du richtig. Ich verwende viele Sets von Matchbox. Bei den Grenadieren sind auch
      - Italeri Set 6068 German Elite Troops (sehr gut modelliert)
      - Revell Set 02502 German Infantry (wegen der Winterbekleidung)
      - Revell Set 02508 German Engineers (wegen der Ausrüstung)
      dabei. Und ein paar Bediener, die ich bei Geschützbausätzen abkommandiert habe. Airfix nehme ich nur bei DAK, 8th Army und brit. Fallies. Die anderen Sorten sind mir etwas zu filigran und ein paar Millimeter zu "klein". Die Matchbox wirken auf mich trotz des Maßstabs 1:76 gerade nicht zu klein. Die finde ich was die plastische Modellierung anbelangt sehr brauchbar.

      Viele Grüße,

      Sturmi
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      Der Panzer ist toll. Die Szenen sind auch toll anzuschauen. Und da Dich bei der Bemalung eher auf die Szene zu konzentrieren scheinst, kann man kaum über Knöpfchenzählerei meckern. Nur die Helme erscheinen teilweise zu hell. Aber ich kenne ja auch die Bedingungen für die Fotos nicht.

      Es bleibt auch bei mehr Fotos beim guten Eindruck.
      Gruß

      Riothamus

      Bemalte Miniaturen 2017:

      28mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
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      Bemal- und Bastelzeit ab März 2017: 26 h
      Hallo Riothamus,

      schön, wenn es gefällt. Du liegst übrigens richtig: ich schaue mir die Wirkung der Figuren eher im Kontext einer Szene an.

      Die Fotos entstehen ganz unterschiedlich. Das Foto mit dem großen Pz IV ist in freier Natur in echtem Schnee entstanden. Dort wirkt das Sonnenlicht natürlich. Die anderen im Wohnzimmer bei der üblichen Beleuchtung. Zum Fotografieren nehme ich immer mein Handy. Die Farben auf dem Foto weichen dabei manchmal innerhalb einer Fotoserie sehr stark ab. Mal sind die Fotos eher kühl/blau, mal warm/gelb. Auch die Helligkeit hängt von vielen Faktoren ab und variiert oft. Eine "richtige" Kamera mit 1000 Knöppen dran habe ich zwar bereits erworben, doch ist diese noch recht "zickig" und behält derzeit noch die Oberhand.

      Viele Grüße,

      Sturmi
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      Jetzt vor Weihnachten hatte ich noch das Bedürfnis ein paar Arbeiten abzuschließen.

      An dem Set des le IG 18 arbeitete ich schon länger. Jetzt soll es an die truppe ausgeliefert werden.

      Die Richt- und Messlatten habe ich dem HaT Modell zusätzlich spendiert, das es zwa im Bausatz fehlt, aber iwie dazu gehört.



      Hier die testweise Feuerstellung auf meiner Bastelunterlage.




      Einen Goliath aus Zink hatte ich mir in Antwerpen auf der Crisis geholt. An die Figuren habe ich mich noch nicht rangetraut. Aber der Kampf-Käfer wurde jetzt noch vor Weihnachten fertig.




      Meine britischen Fallies kriegen noch Zuwachs. Vor dem Fest reichte aber die Zeit nur für die Drop Boxen.



      Auch für britische Fallies habe ich noch drei Pack Howitzer fertig bekommen.



      Von PSC bekam ich kürzlich ein paar Boxen der Late War British Infanry. Zwei Gussäste davon habe ich mal als Testserie bemalt.



      Hier sitzen sie in der "Geschenk-Kaserne". Die ersten beiden Gussäste sind nämlich für nen guten Kumpel bestimmt.



      Der Sani aus dem Set ist für mich der am besten modellierte, der mir bislang begegnet ist.



      So, das wars erst mal. Im neuen Jahr werde ich sicher etwas mehr Zeit über haben. Es liegen noch einige Boxen wartend auf Lager...
      :D :D :D

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      Sturmi
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      Hallo zusammen,

      heute habe ich noch die letzten 29 britischen Fallies fertig bemalt, damit ich die nicht mit ins neue Jahr schleppen muss. Die Figuren stammen aus dem Revell Set gleichen Namens.

      Das Thema "sumpfiger Untergrund" beschäftigt mich derzeit bei der Basegestaltung. Ich hatte bereits verschiedene Ansätze ausprobiert, Sumpf darzustellen und wollte dieses Mal bei den Fallies ein paar andere Möglichkeiten austesten.

      Bei diesen vier British Paratroopers versuchte ich dieses Mal ich eine neue Variante der Basegestaltung. Schwarze Grundfarbe, etwas Dunkelgrün auflasiert und nach einer Schicht glänzendem Klarlack dann ein paar Grasbüschel.



      Vier British Paratroopers mit einfachen Bases. Am Rande der Base schwappt etwas Wasser an Land. Es wird schnell tiefer, was durch mehrere Farbschichten auflasierten Dunkelgrüns angedeutet ist.



      Offze und Funkerz gabs auch wieder ein paar. Kann man bei Behind Omaha nie genug von haben...



      Bei den MG-Schützen versuchte ich, auf der Base verschieden tiefe Stellen zu modellieren. Die Figur steht jeweils im seichten Wasser. An anderen Stellen kommt etwas Gras durch.



      Old School... Sechs britische Fallies, wie ich sie sonst auch immer bepinsle.



      Die drei genauso.



      @Parmenion: danke. Ja, die Geschenk-Kaserne kam zwischenzeitlich zum Einsatz und hat ihre Wirkung getan...

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      Hallo zusammen,

      es ist mal wieder soweit. Einige weitere Fahrzeuge der Sturmi Army wurden der Truppe übergeben. Dieses Mal waren es acht Fahrzeuge für unsere Early-War-Szenarien. Wir ( Plasti und meinereiner ) bereiten gezielt Fahrzeugpools vor, um mal ein paar ausgefallene Szenarien durchspielen zu können.

      Panzerspähwagen Kfz. 13

      Hier waren wir bei First to Fight unterwegs und haben eine Handvoll Panzerspähwagen für Aufklärungsaufgaben gebacken. Der Panzerspähwagen Kfz.13 war ausschließlich in Polen und im Westfeldug im Einsatz - zum Beispiel bei der Aufklärungs-Abteilung 4 der 1. Panzerdivision, was unser Szenario-Setting sein wird. Das ist also ziemlich "Early"...

      Die Fahrzeuge stammen aus Plasti's Berkersheimer Panzerwerken. Die Figuren wurden n Mainz eingekleidet, stehen aber schon länger im Truppendienst.















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      N'abend zusammen,

      die nahende Do or Dice hat mich nicht ruhen lassen und ich musste einfach die GIs des US Marine Corps anfangen. Wer weiss, was einem noch dazwischen kommt. Zudem hab ich überlegt, hier für Freund Schmagauke mal eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein paar Quick-and-Dirty-Minis zusammenzustellen. Sooo komplex ist die Hexenkunst nämlich gar nicht.

      Dann will ich mal anfangen. Vorweg: ich bemale meine Minis mit der Aquacolor-Serie von Revell. Andere Farbsysteme werde ich zwar demnächst mal ausprobieren, aber aktuell regiert König Revell.

      Das Waschen mit Spüli und das Basen (mit Strukturpaste auf dem Zwo-Cent-Stück) habe ich mal weggelassen, das ist eh Geschmackssache. Das macht ja wohl jeder anders und gut.

      Ich beginne mit dem Grundieren meiner Minis aus dem Esci Set 228 U.S. Elite Forces. Dazu nehme ich die Schwarz von Revell und trage sie dünn auf. Wenn der Farbfilm nicht ganz deckend ist, trage ich nach dem Trocknen ein zweites Mal auf, bis die Farbe des Plastik nicht mehr sichtbar ist. Dieses Mal war sie das gleich beim ersten Mal.

      Das Verdünnen ist wichtig, weil sonst eine zu dicke Farbschicht auf die Figur kommt und das Esci Set 228 U.S. Elite Forces hat ausgesprochen fein modellierte Figuren. Da wäre es echt schade drum, wenn die Feinheiten verloren gingen. Das Schwarz lasse ich gut abtrocknen. In diesem Fall war dies heute tagsüber, denn die schwarze Farbe trug ich heute vor der Arbeit auf.

      Hier meine ersten 16 Minis nach dem Grundieren. In diesem Fall habe ich als Erstes die 16 Offze aus meinen vier ESCI Sets herausgepuhlt und zum Bemalen hergenommen.






      Nächster Schritt war heute abend dann das Trockenbürsten mit weißer Farbe. Später wird mit Grün drüberlasiert, wodurch die weißen Kanten als hellgrüne Kanten erscheinen werden. Das wirkt recht effektvoll und ist simpelst zu zaubern. Es kommt nach meinem Ermessen auch besser, als später mit einem hellen Grün über das dunkle Grün drüber zu bürsten.

      Nach dem weißen Trockenbürsten wirken die Minis recht zombiehaft. Davon darf man sich aber nicht einschüchtern lassen. Das wird besser, sobald die Hautfarbe aufgetragen ist. Die wiederum kommt bei mir erst nach der Uniformfarbe dran.

      Hier die untoten Herren Offiziere nach dem weißen Trockenbürsten.









      Das weiße Trockenbürsten wende ich nur bei den Partien der Uniform an. Natürlich kleckst der Dry Brush Pinsel ein wenig. Das muss man später mit ein wenig "Korrekturpinseln" berichtigen. Waffen, Kopfbedeckung, Hautpartien und Schuhe bleiben aber erstmal in Grundfarbe.

      Im nächsten Schritt kommt die Uniformfarbe zum Einsatz. Für das USMC nehme ich hier die Revell 67 "Grüngrau". Die wurde mir hierfür empfohlen. Beim Farbauftrag achte ich darauf, dass die Graugrün nicht deckend, sondern lasierend, also kräftig mit Wasser verdünnt aufgetragen wird. Die weißen Kanten der Figur darunter müssen deutlich, jedoch mit grünem Überzug sichtbar bleiben.

      Wird die Graugrün zu dick aufgetragen und beginnt zu decken , gehe ich gleich mit Wasser dran und trage wieder ab. Als Pinsel nehme ich übrigens einen "000" von Winsor & Newton. Das erscheint vielleicht auf den ersten Blick als zu dünn und recht fitzelig, aber man stellt so sicher, nur die erwünschten Partien der Figur zu färben. Andere Pinsels sind da zu klobig.

      Nu lässt man einfach trocknen und kann später mit der Haufarbe weitermachen. Hier die Herren Offze nach der Begrünung. Eventuelle Korrekturen kommen bei einem späteren "Grün-Korrektur-Batch",





      So, für heute isses genug. Die Woche ist ja noch lang und es kann noch viel passieren.

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      Sturmi.
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      N'Abend,

      die Bemalung der US Grunts habe ich ja schomma bis zur grünen Farbe dokumentiert. Dann wurde die Zeit etwas knapp und ich blieb euch die restlichen Farben schuldig. Diese Scharte will ich heute abend mal rasch auswetzen.

      Die Grundbemalung mit der Uniformfarbe ist wie gesagt abgeschlossen, die Farbe getrocknet. Nu kommen die Schmuckelemente drauf. Ich beginne mit der Hautfarbe. Grund dafür ist, dass ein Bemalen der Hautpartie NACH dem Bemalen der Waffen meist klecksiger und damit schwieriger ist. Deswegen ziehe ich das Bemalen der Hautfarbe VOR die Waffenbemalung. Der Auftrag der Hautfarbe ist meist mit etwas Gekleckse auf anderen Partien verbunden. Vorzugsweise trifft es benachbarte Uniformpartien.

      Der Farbauftrag erfolgt sehr dünn, damit die bestens modellierten Gesichter und Hände nicht von zu dick aufgetragener Farbe nivelliert werden. Erstmals benutze ich neben der Revell Aquacolor 361 35 Hautfarbe auch noch die Revell Aquacolor 361 84 Lederbraun für die Hautpartien. Für das 7th Marine Regiment will ich nämlich erstmals farbige GIs bemalen.

      Welche Farbe da die Richtige sein könnte, habe ich mit Doncolor ausgiebigst diskutiert. Er meint, dass man nach dem Auftrag der Lederbraun wieder mit „Erdfarbe“ trockenbürsten müsse. Habe ich probiert, sieht aber etwas komisch aus. Oder ich kann nicht richtig trockenbürsten; das kann natürlich auch sein. Von daher gibts die Schoko-Color hier nur ohne Veränderung.

      Vom Ergebnis bin ich angenehm überrascht. Das wirkt nach dem Trocken auf mich sehr stimmig. Allerdings werde ich dort keinen Wash für Schatten in Vertiefungen anwenden können. Doncolor meint zwar, dass ich da nen schwarzen Wash nehmen könne, aber das ist mir zu spooky. Die Schoko-Color ist eh schon sehr dunkel.

      Bild unten: Auftrag der Hautfarbe bei den Herren des 7th Marine Regiment.


      Bild unten: Auftrag der Hautfarbe bei den Herren des 7th Marine Regiment.


      Bild unten: Auftrag der Hautfarbe bei den Herren des 7th Marine Regiment.



      Nen flotten Cut für die GIs

      Die Haare will ich auch bemalen. Es ist eigentlich ein Detail, das man aus 60cm Entfernung nicht mehr so richtig wahrnimmt. Andererseits fiel mir schon auf, dass der Farbklecks – so klein er sein mag – sehr zum Gesamteinduck beiträgt. Na, und ein paar Nahaufnahmen im Battle Report gibt es ja auch des Öfteren. Es braucht ja jetzt auch nicht sooo viel Zeit, die Haare anzupinseln.

      Welche Farben nehme ich da?
      • Schwarz für die farbigen GIs
      • Revell Aquacolor 361 85 Braun für einen kräftigen, dunkelblonden Haarschopf der hellhäutigen GIs
      • Revell Aquacolor 361 84 Lederbraun für einen sehr dunklen Haarschopf der hellhäutigen GIs
      Mit dem feinen „000“ Pinsel von Winsor & Newton ist die Haarfarbe rasch aufgetragen.

      Bild unten: Auch die Haare werden bemalt.


      Bild unten: Auch die Haare werden bemalt.


      Webbing und Gerödel

      Das Webbing, also Koppel, Tragegurte etc. belasse ich. Auf diesen erhabenen Partien war noch vom weißen Trockenbürsten soviel aufhellende Farbe, dass durch den Auftrag der Grüngrau eine für mich hinreichend wirkende Auszeichnung des Webbings erzielt wurde. Auf dem oberen Bereich des Rückens findet man allerdings eine rechteckige Fläche, die ich aus optischen Gründen mit einem helleren Grünton belege.

      Das Gerödel besteht aus
      • Wasserflasche hinten, hier nehme ich das Revell Aquacolor 36 362 Schilfgrün
      • Eine Handgranate, hier nehme ich das Revell Aquacolor 361 68 Dunkelgrün
      • Eine weitere Tasche, hier nehme ich Revell Aquacolor 361 45 Helloliv
      • Eine weitere Tasche, hier nehme ich Revell Aquacolor 361 89 Beige
      • Eine Tasche am Webbing auf der Vorderseite, hier nehme ich wieder Revell Aquacolor 361 89 Beige
      Auch hier geht das Bemalen der Gerödelsachen recht flott. Man braucht nur wenig Farbauftrag und kommt mit dem kleinen Pinsel zügig in alle Ecken für ein sauberes Endergebnis.

      Bild unten: Das „Gerödel“, die diversen Flaschen und Taschen für allerlei Kleinkrams werden in drei unterschiedlichen Grüntönen bemalt.


      Bild unten: Das „Gerödel“, die diversen Flaschen und Taschen für allerlei Kleinkrams werden in drei unterschiedlichen Grüntönen bemalt.


      Rifle 5.56-mm, M16

      Die Bewaffnung der Minis ist einheitlich – was ich bei der Auswahl der ersten zu bemalenden Figuren bewusst gesteuert habe. Jetzt geht es an das Bepinseln der M16 Rifles. Die M16 Rifles haben übrigens einen M203 40mm grenade launcher unten drunter. Das gibt gute Power im Spiel. Jetzt aber steht erst mal das Bemalen an. Drei Farben kommen zum Einsatz.
      • Vorderschaft: bleibt schwarz. Spuren von Patzern vom weiß Trockenbürsten werden erneut überdeckt. Dann kommt ein Hauch von Revell 36 179 Blaugrau drauf. Das gibt einen schönen Kontrast zu den Vertiefungen/Öffnungen im Vorderschaft.
      • Hinterschaft: bleibt schwarz. Hier müssen ab und an Farbpatzer vom Uniformbemalen überdeckt werden.
      • Übriger Korpus des M16: Revell Aquacolor 361 68 Dunkelgrün ( die 42 geht auch )
      • M203 40mm grenade launcher: ebenfalls Revell Aquacolor 361 68 Dunkelgrün ( die 42 geht auch hier )
      Das „Marine Combat Knife“ Kampfmesser bekommt einen Griff mit Revell Aquacolor 361 85 Braun. Die Scheide wird mit Revell Aquacolor 361 89 Beige gestrichen. Hier könnte man verschiedene Farbtöne einsetzen. Ich habe diese gewählt, um eine optimale Kontraststärke gegenüber der umgebenden Uniformfarbe zu erzielen.

      Bild unten: Waffenausgabe: die M16-Karabiner und die Kampfmesser werden bemalt.


      Bild unten: Waffenausgabe: die M16-Karabiner und die Kampfmesser werden bemalt.
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      Hier der zweite Teil in einem extra Post... ein Post kann nur 10.000 Zeichen aufnehmen... Sorry für den Doppelpost...

      Farbpatzer korrigieren

      Die Uniformfarbe wurde nach der Grundierung zuerst aufgetragen. Daher hat sie auch die ganzen Farbpatzer abbekommen, die nun korrigiert werden müssen. Dazu zählen häufig die Stellen an den Übergängen von der Hand zum Ärmel, der Kragen, der Übergang vom Uniformhemd zur Halspartie. Der Übergang am Uniformhemd ist besonders wichtig. Der starke Farbkontrast Hautfarbe/Uniformgrün sorgt dafür, dass die Patzer dort auch aus größerer Entfernung besonders stark auffallen. Das Auge nimmt keine Details wahr, man merkt aber dass etwas „nicht stimmt“.

      Bild unten: In einem Korrekturbatch werden alle Patzer auf der Uniform erneut mit Grüngrau abgedeckt.


      Gesichtswäsche

      Für die Hautpartien benutze ich schon länger einen Wash um tiefere Stellen wie die Augenhöhlen durch Schatten zu betonen. Auch die Partien um Mund, Ohren und Hände profitieren von einem Wash. Finger zeichnen sich besser ab und selbst auf großen glatten Flächen wie den Armen schafft der Wash unregelmäßige und natürlich wirkende Farbnuancen.

      Im Laufe der Zeit habe ich bereits einige Washs ausprobiert – auch selbst gemixte. Der hier gezeigte Umber Wash von Game Color ist bisher mit Abstand der Beste. Diese Qualitätsstufe verleihe ich, weil der Wash sich mit dem Pinsel gut dirigieren lässt. Hat man an einer Stelle zuviel aufgetragen, muss man mit dem Pinsel vor dem Trocknen ran und muss die Flüssigkeit verteilen. Tiefe Stellen müssen bedacht werden, erhabene Stellen sollen bestenfalls einen „unruhigen Touch“ bekommen. Der „Umber Wash“ gehorcht der pinselführenden Hand aufs Wort. Hat man zu arg eingesuppt weicht er, wenn man mit dem Papierttaschentuch droht.

      Für die dunkle Hautfarbe habe ich noch keine Lösung gefunden. Fürs Erste gefallen mir die farbigen GIs aber schon sehr gut.

      Bild unten: Der Game Color Wash sorgt im Gesicht und auf Armen und Händen für Schatten und Struktur.


      Die Base bemalen

      Für den Einsatz in Vietnam habe ich als Grundfarbe die Revell Aquacolor 361 84 Lederbraun vorgesehen. Diese trage ich zuerst recht dick auf den Rand der Base auf. Auf dem blanken Metall haftet dünnflüssige Farbe nämlich nicht wirklich gut. Nach dem Trocknen der Randpartie trage ich die Lederbraun dann auf dem Rest der Basefläche auf. An den Stiefeln muss man vorsichtig sein. Wenn man die mit einsuppt, muss man anschließend mit Schwarz korrigieren.

      Nach dem Trocknen der vollständig mit Lederbraun bemalten Base steht das Trockenbürsten mit der Revell Aquacolor 361 85 Braun an. Der vom Orange bis ins Rötliche gehende Farbton gibt der Base einen Hauch von Vulkanboden, was für Vietnam stimmig ist. Dieses Mal habe ich keine Pflanzen aufgebracht. Ein wenig Moos kommt aber auf den Vietnam Bases generell ganz gut.

      Bild unten: Die Bases werden erst mit dickflüssigerer Farbe umrahmt.


      Bild unten: Dann werden die Bases flächig bemalt.


      Bild unten: Nach dem Trockenbürsten mit dem rötlichen Braunton kommt etwas Vietnam-Feeling auf.


      Bild unten: Nach dem Trockenbürsten mit dem rötlichen Braunton kommt etwas Vietnam-Feeling auf.


      Das Offizierskorps

      Wie man auf dem letzten Bild sehen kann, wurden vier der Offze noch mit Armbanduhren ausgestattet. Die Uhren waren am Arm modelliert und da dachte ich mir, dass man das Detail auch ausgestalten sollte. Das Armband wurde vorsichtigst mit Schwarz nachgezogen, der Korpus der Uhr selbst wurde ebenfalls Schwarz gehalten. Das Ziffernblatt wurde mit einem weissen Farbtupfer aufgebracht. Das Ziffernblatt in Weiß war mir wichtig, damit die Uhr als solche auch an den Armen der dunkelhäutigen GIs deutlich erkennbar bleibt.

      Nach vollendeter Einkleidung stehen sie nun bereit. Noch ohne Untergebene, aber voller Tatendrang. Dafür gab es zuletzt noch rote Baretts, auch wenn laut Titel der ESCI-Packung eigentlich „Green Berets“ angesagt gewesen wären. Ich finde rote Baretts kleidsamer und auf dem Spielfeld lassen sich so die Offze besser vom Fußvolk unterscheiden.

      Bild unten: Das Offizierskorps des 7th Marine Regiment.


      Bild unten: Das Offizierskorps des 7th Marine Regiment.




      Das wärs, ihr Lieben.

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      Sturmi
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      Hallo zusammen,

      nach meinen ersten beiden PBI-Spielen hat es mich nicht locker gelassen. Natürlich möchte man PBI mal zuhause spielen. Natürlich möchte man die eigenen Figüren führen. Diese sind jedoch im Maßstab 1:72 gehalten. Das lässt dann doch noch etwas planerische Vorarbeit erwarten. Schließlich möchte ich auch Trupps mit mehreren Figuren auf der Base ins Gefecht schicken. Doch wie groß muss die Base für das Spiel im Maßstab 1:72 werden? Die von Peter Pig vorgeschlagene Variante, statt Group-Basen lieber Einzelfiguren zu nehmen, stelle ich erstmal zurück.

      Nach einigem Nachdenken und Stellproben auf Quadraten von 4cm, 5cm, 6cm und 7cm Kantenlänge konnte ich die 5cm-Base als die sicher am häufigsten zu erwartende Größe identifizieren. Somit hätte ich die Sache für diese Woche erst mal zu den Akten legen können.

      Andererseits quälte mich die Frage "Wie würden die PBI-Bases denn so aussehen?". Um der Frage nachzugehen gibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann sich zum Einen mit einer heißen Tasse Tee auf die Couch begeben und die Phantasie schweifen lassen. Die Andere ist es, mal so ein paar PBI-Bases umzusetzen. Was glaubt ihr wohl, wie ich mich entschieden habe?

      Die wundersame Wandlung vom Bierdeckel zur PBI-Base

      Natürlich ging ich gleich mal ans Pröbeln. Als Baumaterial nahm ich mir die noch reichlich aus dem Vietnam-Projekt vorhandenen Bierdeckel zur Hand. Aus diesen schnitt ich mit einer Papierschneidemaschine Quadrate von 5cm Seitenlänge.

      Aus den Bierdeckelresten schnitt ich pro Base vier cirka 1-2mm breite Leisten von knapp 50mm Länge. Diese klebte ich mit PONAL auf der Base an deren Rand. Später sollen diese Leisten verhindern, dass Figuren beim Spiel von der Base rutschen. Die Figuren werden nämlich nicht festgeklebt, sondern lediglich darauf abgestellt.

      Die Oberfläche der Bases bestreiche ich mit Strukturpaste. Sie gibt der Base eine rauhe Oberfläche, was das spätere Erscheinungsbild etwas gefälliger werden lässt. Außerdem gibt die erhärtete Strukturpaste dem Bierdeckel in der Base etwas mehr Festigkeit.

      Die so gestaltete Base wird noch lackiert. Grundfarbe ist wie bei den Figuren-Basen die Revell Aquacolor 361 16 Sand matt. Über diese Farbschicht lege ich nach dem Abtrocknen eine wässrige Lasur von Revell Aquacolor 361 84 Lederbraun. Schon jetzt wirkt die Base recht "erdig".

      Final wird die Base noch mit der Revell Aquacolor 36 314 Beige trockengebürstet. Auch ein wenig Bewuchs setze ich auf die Base. Hierzu nehme ich Gräser von MiniNatur. Ich achte darauf, dass auf der Base Platz für bis zu vier Figuren sein wird. Durch deren eigene Base (2-Cent-Stück für Figuren, 5-Cent-Stück für schwere Waffen) ist der Platz auf der PBI-Base bereits fest verplant.

      Nach Fertigstellung bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis. Die Basen sind sehr stabil und nehmen die Minis aus der Sturmi Army harmonisch auf. Figuren-Basen und die Squad-PBI-Base passen auch optisch/farblich ganz gut zusammen.

      Nachdem die drei ersten gelungen sind, werde ich nun einige weitere fertigen. Dann kann das erste PBI-Spiel in 20mm ja bald kommen...

      Sturmi


      Nachfolgendes Bild: Auf die 5cm-Quadrate werden schmale Pappstreifen von cirka 2mm Breite aufgeleimt.


      Nachfolgendes Bild: Auf allen vier Seiten bekommt die base etwas mehr Stabilität und zusätzlich werden die später darauf abgestellten Minis an der Fahnenflucht aufgrund Schwerkraft gehindert.


      Nachfolgendes Bild: Kleine Stellprobe... Der Granatwerfer-Trupp steht perfekt.


      Nachfolgendes Bild: Nach dem Aushärten des PONAL-Klebers wird mit dem Pinsel die Strukturpaste aufgetragen. Sie gibt eine rauhe Oberfläche, die nach dem Trockenbürsten angenehmst nach Boden ausschaut.


      Nachfolgendes Bild: Die Strukturpaste muss ebenfalls aushärten. Dann trage ich die Grundfarbe (Revell Sand) auf.


      Nachfolgendes Bild: Auf die trockene Schicht Grundfarbe kommt ein dünner Wash von der Revell Lederbraun, der dem Boden etwas Schattierung verleiht.


      Nachfolgendes Bild: Das Trockenbürsten erfolgt mit der Farbe Revell Beige (314) . Anschließend pflanzen wir noch ein wenig Gräser oder so von MiniNatur. Fertig ist die Laube.


      Nachfolgendes Bild: Hier der Platoon Leader mit seinem Funker des ersten US-Trupps.


      Nachfolgendes Bild: Naklar muss auch ein schweres MG her.


      Nachfolgendes Bild: Und der Mörser darf auch bei PBI nicht fehlen.
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      Das Videos zu unserem letzten PBI-Spieletag am 21.10.2017.
      8o
      Bierdeckel sind ein Stück raffinierter Technologie. Da die Fasern ungeordnet in jede Richtung zeigen, verzieht er sich nicht. Das Thema hatten wir schon mal.
      Gruß

      Riothamus

      Bemalte Miniaturen 2017:

      28mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
      Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
      1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII 10 cm Durchmesser

      Bemal- und Bastelzeit ab März 2017: 26 h