Das Odoaker Projekt

      So, da die Armee neu zusammengestellt wurde, gibts auch neue, bessere Bilder. Vielleicht ist ja was ideengebendes dabei. Odoaker hatte ja eine ziemlich gemischte Truppe, viele kleinere Germanenstämme, ein paar versprengte Hunnen, Rugier und Heruler, wenigstens was nach 488 davon noch übrig war....

      Aber genug, hier die Bilder: Fantasywelt, Strategiespiel, Tabletop

      Stell deinen Odoaker so zusammen, dass man damit auch Armati spielen kann, dann hast du einen Gegner... :whistling: :police:
      Im Wirkungskreis seines Schwertes ist jeder Mann ein Ubar! John Norman in einem seiner Gor-Romane

      Der Krieg ist eine einfache Kunst und ganz Vollzug (Napoleon Bonaparte)
      Von den BAUEDA Figuren kommen nur die Germanischen Stämee in Frage, allenfalls noch einige Langobarden.

      Von den Bildern auf der Webseite her wirken die Figuren gedrungener als die von Marc Aurel bislang gesuchten - inwieweit ihm eine Mischung gefällt, muss er für sich selbst entscheiden. In der Masse mag ohnehin einiges untergehen.

      Für die historichen Vorbilder wirken sie mir etwas zu struppig*, zumal als vom römischen Reich besoldete und ausgerüstete Truppen. Verlockend würde ich finden, dass es auch mal gepanzerte Fuß"barbaren" gibt. (aber bei einigen anderen Figuren finde ich de Schilde schon merkwürdig)

      Ariovist

      *so stelen sich Italiener die Germanen wohl vor
      Gold is for the mistress -- silver for the maid --
      Copper for the craftsman cunning at his trade.
      "Good!" said the Baron, sitting in his hall,
      "But Iron -- Cold Iron -- is master of them all."
      R, Kipling
      Wobei es unter Odoaker wohl alles gab: Von regulärer römischer Truppe bis zu 'struppigen', gerade aus dem Barbaricum eingetroffenen Söldnern oder Gefolgsleuten. Wenn es in der Völkerwanderungszeit eine bunte Truppe gab, dann unter Odoaker. Genau wie ihn hatte es Angehörige aller Gruppen und Völker der Zeit nach Italien und in den Waffendienst verschlagen. Heruler, Skiren und Thüringer mögen größere Gruppen gestellt haben. Zumindest scheint Odoaker sich irgendwie auf sie gestützt zu haben. Es ging um eine Gleichbehandlung der Barbaren mit den römischen Soldaten. Diese sind nach seinem Sieg sicher nicht alle verschwunden.

      Es ist geradezu darüber gespottet worden, wie bunt sich einige die Völkerwanderung vorstellen. Odoakers Heer war aber so bunt zusammengewürfelt, wie man es sich in der Zeit denken kann. Ein Gote in einem Pelzmantel neben einem Thüringer, stolz in römischem Militärmantel, daneben Hunnen und Römer als solche erkennbar. Oder doch eine einheitlichere Militärmode mit nur kleinen Unterschieden? Wer will das so genau sagen. Einiges ist wegen der Nachschubproblematik zu erwarten, aber wer kann schon sagen, welche Empfindlichkeiten da berührt wurden. Vielleicht bewerte ich die Einheitlichkeit über, weil ich beim Nachschub gedient habe. Verteidigen lassen dürften sich da so einigen Zusammenstellungen.

      Vielleicht auch die Faustformel: Je länger in Italien, desto mehr der Römer-Militär-Schick der Zeit.
      Gruß

      Riothamus

      Bemalte Miniaturen 2017:

      54 mm: 24 x kindgerechte Grundbemalung von Cowoys und Indianern (Der Rest hatte Farbe.)
      28mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
      Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
      1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII 10 cm Durchmesser

      Bemal- und Bastelzeit ab März 2017: 26 h
      Unbestritten, Riothamus.

      Die oft als Barbarem geschmähten Westgorten am Rivus Frigigdus sind schon seit einer Generation Truppen des Reiches - also ausgerüstet und besoldet.

      Aber bei mir sind die TTM Goten schon seit langem als römische Truppen im Einsatz.

      Ariovist
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      Copper for the craftsman cunning at his trade.
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      Von TTM aber auch

      die Sarmaten auf ungepanzerten Pferden ( die Kettenpanzer tragende Gäule sind dagegen eine Schande! .

      als Ergänzung der Hunnen die Steppenreiterhilfstruppen der Mongolen - und last but not least - den Steppenreiter der Byzantiner.

      Ariovist
      Gold is for the mistress -- silver for the maid --
      Copper for the craftsman cunning at his trade.
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      Diese Reenactment Gruppe (Comitatus) versucht wohl einen Cuneus darzustellen. Wenn man Figuren für DBMM basiert (erst recht bei 28mm Figuren für DBA) überlappen sich oft die Schilde. Macht es Sinn, wenn ein Schild das Schild des linken Nebenmanns überlappt wie bei den Legionären auf der rechten Seite (vom Betrachter aus gesehen)? Die Legionäre links können ihr Schild bei Bedarf nach links vorne schwenken um mit dem Schwert zuzustoßen. Die auf der rechten Seite können das nicht. Oder mache ich einen Denkfehler?

      When the going gets tough, the tough get going!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Marc Aurel“ ()

      Leider ist dieses Bildformat für Ü60 nicht geeignet - trotz neuer Brille.

      Du hast also den Karnevalsverein Frankfurt-Kleinrömersdahl dazu gebracht, sich dieses Jahr als Römer zu verkleiden und treibst Dein Projekt jetzt energisch im Maßstab 1:1 voran?

      Oder täuschen mich meine Augen?

      Ariovist
      Gold is for the mistress -- silver for the maid --
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      R, Kipling
      Bin ein wenig wegen der gemischten Schildformen irritiert - naja, wahrscheinlich wäre es deren Centurio ( oder sein Untergebener ) beim Morgenappell auch.

      Zwei Sachen:
      schon das Gladius sucht sein Ziel über die großen, sich überlappenden Schilde der Römer hinweg;

      das es allmählich verdrängende Spatha wird im höheren Maße zum Hieb verwendet, aber die Hiebe werden zumeist vertikal und nicht horizontal geführt werden, sofern sich Dein Nebenleute nicht einfach glücklich schätzen sollen, wenn eventuelle Helmbüsche das Einzige bleiben, was zerfleddert wird;
      ( engl. Video über Fechtweise und warum veränderte Gegner und Taktiken das Langschwert begünstigten )

      Also, Miles Marcus Aurelianus Aggripinesis, Du stehst vorne in der Frontreihe der Einheit - hinter Dir ist genügend Abstand, damit die Dir nicht in die Hacken trten, Du Deine Wurfgeschosse schleuder und eventuell Dein Schwert schwingen kannst.

      Die Schilde der ersten Reihe überlappen sich, Du vertraust Deinen Kameraden, sie vertrauen Dir, die Schilde überlappen sich ohne sich zu verheddern, Ihr habt das schließlich wieder und wieder geübt.

      Du stehst auf dem Ehrenplatz vorne rechts -
      wessen Schild überlappst Du?

      Dein Nebenmann braucht auch nicht nach rechts zu sichern, da ist sein Schwert und Dein Schild, also überlappt er nach links, oder?

      Und Wolfgangeris, der Frischrekrutierte aus Germanien (Auxiliaeinheit wohl?! ) steht vorne links, der legt Wert darauf, das sein eigener Schild seine linke Seite deckt.

      Ariovist

      Ich habe dem noch kleinen Caesar dereinst eingetrichtert, wenn die Römer was machen, was Du nicht verstehst, haben die Römer recht! ;)
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      R, Kipling

      Neu

      Ja, über den Schilde hinweg fechten.
      Gruß

      Riothamus

      Bemalte Miniaturen 2017:

      54 mm: 24 x kindgerechte Grundbemalung von Cowoys und Indianern (Der Rest hatte Farbe.)
      28mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
      Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
      1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII 10 cm Durchmesser

      Bemal- und Bastelzeit ab März 2017: 26 h

      Neu

      Was an dem Bild verwirrend scheint liegt einfach an der Tatsache, daß die gewandeten Herren in Keilformation stehen und die von uns aus rechts stehenden Männekens die Schilde deshalb in die andere Richtung überlappen müssen.

      Ist quasi ein zweischneidiges Schwert - man kann nicht nur nicht die Überlappung kurz zum Stoß mit der Waffe öffnen, sondern kann auch den eigentlichen Sinn des Schildwalls weniger gut erfüllen - den Schild des Nachbarn unterstützen, damit der nicht einfach weggedrückt werden kann ... Ausnahme natürlich, das wären alles Linkshänder ;)

      Neu

      Als die Germanen sich den Keil ausdachten hatten sie andere und vor allem verschiedene Schilde.
      Gruß

      Riothamus

      Bemalte Miniaturen 2017:

      54 mm: 24 x kindgerechte Grundbemalung von Cowoys und Indianern (Der Rest hatte Farbe.)
      28mm: 21 Schafe, 1 Hund, 2 Zivilisten
      Reiskörner: 400 Infanteristen v1.0 (7 Regimenter), davon v2.0: 268 Infanteristen (4 Regimenter)
      1 Schneller Raumkreuzer Orion VIII 10 cm Durchmesser

      Bemal- und Bastelzeit ab März 2017: 26 h